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Güstrower Diakonieverein : Kleine Jubiläen gefeiert

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Betreutes Wohnen des Diakonievereins Güstrow in der Schnoienstraße seit 15 und zehn Jahren

svz.de von
erstellt am 16.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Im Betreuten Wohnen des Güstrower Diakonievereins in der Schnoienstraße 11/12 wurde doppelt gefeiert: Seit 15 Jahren gibt es 18 Wohnungen im älteren Haus Nr.11, vor zehn Jahren konnten weitere zwölf Wohnungen im Neubau bezogen werden.

Eine der ersten Bewohnerinnen in der Schnoienstraße 11 war Eva Wossidlo. „Mir gefällt es hier sehr gut. Die Gemeinschaft ist wunderbar und wir sind sehr zufrieden miteinander“, sagt die 79-Jährige. Sie fühle sich gut betreut. „Wir leben hier wohl behütet und danken den Pflegekräften und dem technischen Personal“, sagte Barbara Levke für alle sprechend zu den Gästen. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, hier den Lebensabend zu verbringen, fügte sie an.

Das Haus in der Schnoienstraße 11 ist bereits seit 1905 ein Altersheim. 1997 wurde es zum Betreuten Wohnen umgebaut, im Dezember 1998 konnten die ersten Bewohner einziehen. „Jetzt haben wir einiges renoviert, es gab zum Beispiel einen neuen Farbanstrich, neue Lampen und Bewegungsmelder“, erzählt Einrichtungsleiterin Ilona Schallge.

Der Bedarf an Wohnungen für ältere Menschen wurde in den vergangenen Jahren größer. Darum wurde schon 2004 der Neubau in Angriff genommen. 2005 konnten zwölf Wohnungen hier bezogen werden. Während die Bewohner am Vormittag von einer Pflegekraft betreut werden, gibt es am Nachmittag Angebote der Hausdame. Zwei Mal im Monat wird sich zum gemütlichen Kaffeetrinken getroffen, bei dem auch gesungen wird. „Die Frauen und Männer singen gern und sie wollten auch zum Programm zu unserem Geburtstag beitragen“, erzählt Ilona Illge. So hatten die Bewohner zwei Lieder einstudiert, die sie im Festzelt vortrugen und ihren Dank auch so zum Ausdruck brachten.

Die Bewohner in der Schnoienstraße werden von der Sozialstation betreut, die in den Pfahlweg 1 gezogen ist. Dort gibt es 25. September von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür, an dem auch die Tagesbetreuung, die Frühförderung sowie die Logopädie beteiligt sind.




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