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Awo-Mehrgenerationenhaus : Klein und fein und mit viel Atmosphäre

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erster Adventsmarkt im Awo-Mehrgenerationenhaus in der Güstrower Südstadt

svz.de von
erstellt am 02.Dez.2015 | 06:00 Uhr

Blaubeere und Kornelkirsche waren die Renner und ganz schnell vergriffen, berichtet Detlef Käding aus Klueß und freut sich über das Interesse für seine Marmeladen, Gelees und Konfitüren, die er gestern beim Adventsmarkt im Awo-Mehrgenerationenhaus in der Güstrower Südstadt anbot. „Wir hatten diesmal keinen Herbstmarkt, sondern bieten dafür erstmals den Adventsmarkt an“, lässt Elvira Kelling,Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses, wissen. „In der Adventszeit hat es so etwas Heimeliges“, erklärt sie einen Aspekt der Entscheidung. Das passe gut zum Charakter des Marktes, der immer ein kleiner bleiben werden. „Für mehr als sieben Anbieter ist gar kein Platz“, erzählt Kelling.

Die Überschaubarkeit ist ein Grund für Edeltraut Gruhne aus Laage mit ihren Kräuterprodukten (Tees, Salze, Tinkturen, Liköre) gern zum Markt ins Mehrgenerationenhaus zu kommen. Auf große Märkte gehe sie gar nicht. Zu laut und zu unpersönlich seien diese. Selbstverständlich ist die Teilnahme für die Mitglieder der Malgruppe „Akzente“, die sich regelmäßig im Mehrgenerationenhaus trifft. „Es ist unser Dankeschön dafür, dass wir für wenig Geld unterkommen können“, betont Edeltraut Zeden. Landschaften, Stillleben, Blumen, Tiere – alles gab es gestern zu auffällig keinen Preisen. Karin Froriep macht auch auf eine Ausstellung der „Akzente“ in der oberen Etage aufmerksam. Dort war für die Besucher gestern ein kleines Café eingerichtet.

Ursel Went und Renate Wendlandt schauten sich gestern nach ihrer Sportstunde auf dem Adventsmarkt um und erfuhren u.a. viel Wissenswertes über Honig und allerlei Produkte aus Honig von Astrid Grigull aus Zepelin. Sie lenkte die Aufmerksamkeit der Besucher gestern insbesondere auf den Bienenwachs als variantenreich verwendbaren Rohstoff. Man könne nicht nur Kerzen daraus herstellen, sondern auch Figuren ausstechen und sie als Dekoration an den Baum hängen, berichtet Astrid Grigull, deren Mann Imker ist. „Mit Kindern macht das besonders viel Spaß“, fügt sie hinzu und nimmt immer wieder auch eine Kerze zur Hand. „Licht, Liebe und Wärme ist es, was ich mit einer Kerze verbinden“, sagt Astrid Grigull und sieht es auch als ein Stück Dankbarkeit gegenüber der Natur, das zu nutzen was diese den Menschen biete. 

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