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Theater Güstrow : Klassik, Platt und Tanz-Feuerwerk

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Programm des Ernst-Barlach-Theaters Güstrow im Juni / Sonntag Start mit Puppentheater / Geigerin Azadeh Maghsoodi in Güstrow

Mit einem Puppentheater des Figurentheaters Winter eröffnet das Ernst-Barlach-Theater Güstrow am Sonntag um 16 Uhr das Juni-Programm. Titel: „Das Geheimnis der Orgel“.

Am Freitag, dem 13. Juni, schließt sich das 10. Philharmonische Konzert an. Unter Leitung von Stefan Malzew wird die Neubrandenburger Philharmonie nicht nur Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 interpretieren, sondern mit Jean Sibelius’ Violinkonzert ein weiteres beliebtes Werk des klassisch-romantischen Erbes präsentieren. Die Geigerin Azadeh Maghsoodi, die bereits wiederholt bei der Neubrandenburger Philharmonie gastierte, wird den Solopart in dem großen, sinfonisch konzipierten Konzert übernehmen. 2010 ging die preisgekrönte Geigerin mit Nigel Kennedy und dem von ihm gegründeten Orchestra of Life auf eine dreiwöchige Konzerttournee in Deutschland. Das klassisch anmutende, vitale Werk „Simple Symphony“ von Benjamin Britten leitet den Güstrower Konzertabend am 13. Juni ein.

Am 14. Juni um 16 Uhr gibt es eine Lesung der Güstrower Plattsnacker zum 200. Geburtstag des Heimatdichters John Brinckman. Dazu die plattdeutsche Ankündigung: Por Dåch vör denn 200. Geburtsdach von John Brinckman an’n 3. Juli 2014 willen dei Güstrower Plattsnacker twei Brinckman’sche Geschichten, twei Stippstüken, vördragen, in wecker hei kein „Schiemannsgorn“ (Seemannsgorn) spinnen deit un doch liekers Wohrheit un Dichtung mål ganz dicht bieinanner un mål bäten wieder uteinanner liggen. Tau Gehür kåmen „Höger up“ un „Uns Herrgott up Reisen“. In „Höger up“ is dat Finnelkind Achim tau beläben, funnen achtern Tun in’t Dörp Pustekow bi Güstrow (hüt Klueß). Disse Achim will sik „höger up“ deinen un Ridder an’n Güstrower Hoff warden. Un woans hei dat anstellt, dat ward an dissen Abend vertellt.

Äbenso verhöllt sik dat mit denn „Herrgott up Reisen“. An twei Dåch in’n Julmånd reist hei mit’n Düwel in’n Hacken von Frankriek dörch Benelux in’t Hannoversche, von dor œwer Hamburg nå Jütland un wieder œwer Mölln un Döms inne Lewitz un kümmt denn nå Glave bi Krakow, wo dei Düwel tau Hus is. Un œwerall hett dei Herrgott so sien Beläwnisse, dei denn Tauhürer mihr as blot schmüüstern låten.

Zum Ende des Monats, am 28. Juni, 18 Uhr, präsentiert die Kreismusikschule Güstrow unter dem Titel „Rosenball“ eine zauberhafte Tanzvorstellung mit ausgewählten stimmungsvollen Kompositionen von Johann Strauss und Frédéric Chopin. Die Mädchen und Jungen der Tanzabteilung Teterow verzaubern mit purer Tanzklassik, Modern und Breakdance das Publikum. Zu erleben ist ein von Violetta Stavreva inszenierter Querschnitt verschiedener Tanzchoreographien mit Solo-Klaviermusik und Gesang.

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