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Umbau : Kita „Bärenhaus“ sitzt schon auf gepackten Kisten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Noch in diesem Jahr sollen die umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen der Kita beginnen

von
erstellt am 01.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Seit dem vergangenen Jahr stapeln sich im Keller der Integrativen Kindertagesstätte „Bärenhaus“ im Güstrower Bärstämmweg die Kisten. Alles ist für die großen Umbau- und Modernisierungsarbeiten an der inzwischen 23 Jahre alten Kita vorbereitet. Wenn es nach Kita-Leiterin Kathrin Lüdecke geht, dann kann es endlich losgehen.

„Am 1. Februar 1991 war die Schlüsselübergabe für die Kita. Das ist jetzt 23 Jahre her. Viel haben wir seither hier getan und seien es nur Schönheitskorrekturen, aber jetzt wird es Zeit für Veränderungen“, resümiert Kathrin Lüdecke. Besonders freut sich das Kita-Team über eine Förderung der „Aktion Mensch“ in Höhe von 110 000 Euro.

„Die Kosten für den gesamten Umbau werden um ein Vielfaches höher sein, aber die Förderung hilft natürlich sehr“, sagt die Kita-Leiterin und fügt hinzu: „Das Geld wird in die Installation eines Aufzugs fließen, der später dann vom Keller bis ins Obergeschoss fahren wird. Das ist wichtig, damit alle Etagen ohne Probleme auch mit Rollstühlen erreicht werden können.“ Momentan gibt es in der integrativen Kindertagesstätte nur einen Lastenaufzug und eine kleine Rampe. Rollstuhlfahrer können sich bislang nur im Erdgeschoss der Einrichtung bewegen – ein Umstand der dringend geändert gehört, so wünscht sich Kathrin Lüdecke, dass der lang erwartete Umbau noch in diesem Jahr beginnt.

Neben der Installation des Fahrstuhls wird das gesamte Raumkonzept der Kita optimiert. Während die Gruppenräume im Obergeschoss allesamt Durchgangszimmer sind, soll hier ein Flur entstehen, von dem die Räume abgehen. Im Keller des „Bärenhauses“ soll im Zuge der Umbaumaßnahmen eine Begegnungsstätte für Senioren aus dem Wohngebiet entstehen. „Wir wollen die Senioren einbeziehen und hier ein Mehrgenerationenhaus etablieren“, verrät Kathrin Lüdecke.

Hinzu kommen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen der Bereiche Trinkwasser, Dämmung, Heizung sowie Brand- und Lärmschutz. „Wir wünschen uns, dass wir während der Sanierungsphase mit unseren 120 Kindern in die Grundschule am Hasenwald ziehen dürfen. Das steht leider noch nicht ganz fest“, sagt die Kita-Leiterin. Nach dem Umbau können zwölf Krippenkinder mehr als bisher aufgenommen werden. Damit folgt das „Bärenhaus“ dem steigenden Bedarf an Kitaplätzen.

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