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Neues zuhause : Kirchgemeinde Lohmen baut Treff für Kinder und Jugendliche

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

In Zehna das Haus Nummer 45 gekauft / Eventuell auch Standort für Arztpraxis und Betreutes Wohnen / Sonnabend viele Ideen gesammelt

svz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Die evangelische Kirchgemeinde Lohmen richtet im Haus Nummer 45 in Zehna einen Treff für Kinder und Jugendliche ein. Dazu gab es am Sonnabendnachmittag einen Treff, zu dem Gemeindeglieder und alle anderen Einwohner eingeladen waren. Es ging darum, Ideen zu sammeln, wie er künftig gestaltet werden soll. Gemeindepädagogin Ruth Wossidlo sieht eine gute Chance, das Haus zu einem Ort der Begegnung einzurichten, besonders für Kinder und Jugendliche. „Zu unserer Kirchgemeinde gehören 33 Orte von Klueß, am Inselsee entlang bis Reimershagen. Weil sie so zerstückelt ist, wollen wir in zentraler Lage in Zehna Menschen zusammenbringen“, sagt sie. Ruth Wossidlo hat ein Bild für das Haus vor sich. Es soll sich so wie eine Elefantenfamilie darstellen. Die Dickhäuter nehmen junge, kranke und alte Elefanten in ihre Mitte und die großen und starken schützen sie.

Dazu waren Sonnabend vor allem Ideen gefragt, sowohl inhaltlich als auch baulich-räumlich. Einer der ersten Gedanken war: „Wir bauen eine große Küche ein und backen und kochen gemeinsam.“ Ruth Wossidlo wünscht sich außerdem einen Garten. Bürgermeister Fred Lange macht Hoffnung, dass das klappen könnte.

Die Idee, Kindern und Jugendlichen der Kirchgemeinde ein solches Zuhause zu schaffen, hatte die Kirchgemeinde vor drei Jahren mit einem Beschluss als Ziel ausgegeben. „Damit es aufwärts und vorwärts geht, denn wir werden immer weniger“, sagt Albrecht Dühring, Mitglied des Kirchgemeinderates. Zuerst sollte für den Treff ein kirchgemeindeeigenes Haus in Klueß genutzt werden. Aber das wäre am Rande des Gemeindegebietes gewesen. Das Haus wurde daher verkauft. „Zeitgleich“, erinnert sich Albrecht Dühring, „hörten wir, dass die Kommune leer stehende Häuser im Neubaugebiet Zehna verkaufen will, weil sie Geld braucht.“ Da das durchaus bezahlbar war, wurde die Nummer 45 erworben. Dühring: „Zehna ist zentral, hat eine Schule und eine Kita.“ Da das Haus noch mehr Platz bietet und es wirtschaftlich betrieben werden muss, ist daran gedacht, dass die Arztpraxis einzieht und eventuell Betreutes Wohnen eingerichtet wird. Wann Einzug ist, steht noch nicht fest. „Jetzt werden die Ideen erst einmal ausgewertet“, sagt Ruth Wossidlo.


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