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MV-Tag 2016 in Güstrow : Kirchen feiern auf dem Domplatz

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bunt, unterhaltsam und informativ präsentieren sich Kirchen und kirchliche Einrichtungen beim MV-Tag.

von
erstellt am 03.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Wenn sich vom 8. bis 10. Juli das Land, seine Kommunen und seine Menschen unter dem Motto „Land zum Leben“ beim MV-Tag in Güstrow präsentieren, sind auch die Kirchen mit den in ihrer Trägerschaft befindlichen Verbänden und Einrichtungen dabei. Rund um den Dom soll es an diesem Juli-Wochenende bunt, unterhaltsam und informativ werden. „Ich wünsche mir eine bunte Vielfalt der Begegnungen, dass Menschen, die lebenförderlich unterwegs sein wollen auf dem Domplatz ins Gespräch kommen“, formuliert Dompastor Christian Höser.

Pagodenzelte, ein Zirkuszelt sowie ein Zelt für die Kommunikation bei Kaffee und Kuchen werden auf dem Domplatz stehen und über viele Angeboten, die die Kirchen im Land unterbreiten, informieren. „Daneben soll auch Platz zum Chillen auf der Domwiese sein“, fügt Höser hinzu. Das Evangelische Kinder- und Jugendwerk werde sich ebenso vorstellen wie die Stiftung Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend. Die Diakonie werde mit einem Infomobil auf dem Domplatz sein. Die Aktion „Brot für die Welt“ werde vorgestellt. „Und das Zentrum kirchlicher Dienste kommt mit der Geschichtswerkstatt in die Nordhalle des Domes“, berichtet der Dompastor. Wiederholt werde es Führungen und musikalische Darbietungen im Dom und in der Pfarrkirche geben. Während die Geschichtswerkstatt allein für den Sonnabend geplant sei, würden andere Angebote an beiden Tagen auf den Domplatz locken.

Ein Höhepunkt wird der ökumenische Gottesdienst am Sonntag auf dem Markt sein. Bestritten werde dieser von Bischof Andreas von Maltzahn und dem Domkapitular Horst Eberlein. Musikalisch begleiten eine Gospelchor aus Rostock und der Posaunenchor den Gottesdienst.

Im Gespräch sei man mit Näherinnen, die nach historischem Vorbild ein Kleid der Herzogin Elisabeth fertigen könnten. Dahinter stecke die Idee eines Fotoshootings mit „Elisabeth“, verrät Höser.

„Die ganz heiße Phase haben wir hinter uns. Das Programm steht, die Zelte sind bestellt“, sagt Torsten Ehlers von der Diakonie. Die Rahmenbedingungen seien gut gesetzt, alle Reibungen im Vorfeld hätten sich gelohnt, schätzt er ein. Wichtig sei dabei eine Entscheidung, die erst zuletzt gefallen war. „Die Menschen werden so durch die Stadt geleitet, dass sie über die Philipp-Brandin-Straße auf den Domplatz kommen. Deshalb konzentrieren wir unser Engagement an der Stelle“, erklärt der Organisator. Man werde auf Mitarbeiter aus den kirchlichen Verbänden und Einrichtungen wie u.a. Diakonie und Caritas sowie Güstrower Werkstätten sowie ehrenamtlichen Helfern zählen können. So bleibt beiden – Höser und Ehlers – die Hoffnung, „bei gutem Wetter die Gäste des MV-Tages anregen zu können, die Angebote von Kirchen und Einrichtungen wahrzunehmen“.

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