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Kinder-Jugend-Kunsthaus : Kinder können sich frei entfalten

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Kinder-Jugend-Kunsthaus setzt auf intensive Zusammenarbeit mit Schulen / Koordinatorin bilanziert erfolgreiches Jahr 2015

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erstellt am 14.Dez.2015 | 12:42 Uhr

Jeden Montag stürmen Kinder der Diekhofer Grundschule das Kinder-Jugend-Kunsthaus in Güstrow. Dann geht es in der „Alleswerkstatt“ rund. Bilder drucken und rahmen, Laternen basteln und vieles mehr. Seit diesem Schuljahr nutzen die Diekhofer regelmäßig die vielfältigen Angebote des Kunsthauses. „Wir wollen Kindern vom Land die Möglichkeit geben, künstlerische Angebote in der Stadt wahrzunehmen“, sagt Kunsthaus-Koordinatorin Bettina Korn. Immer dienstags kommen zudem die Kinder aus Zehna und Mühl Rosin. Darüberhinaus hat der gemeinnützige Verein Kinder-Jugend-Kunsthaus auch dieses Jahr wieder mit allen Güstrower Schulen zusammengearbeitet – von der 1. Klasse bis zur Oberstufe des Gymnasiums.

Ob Projekttage oder Projektwochen oder die wöchentliche „Alleswerkstatt“ – die Kooperation mit den Schulen ist Bettina Korn wichtig. „Im Kunsthaus gibt es Werkstätten und eine Umgebung, die es in der Schule nicht gibt. Bei uns arbeiten die Kinder mit diplomierten Künstlern“, sagt sie. „Gerade vor Weihnachten haben wir viele Anfragen von Schulen, die unsere Werkstätten nutzen wollen.“ So verlegten vergangene Woche 30 Grundschüler aus Diekhof ihre Weihnachtsfeier einfach ins Kunsthaus und stellten selbst Spielzeug her. Doch Bettina Korn würde sich noch mehr Resonanz von den Schulen rund um Güstrow wünschen. Mittwochs und donnerstags gäbe es noch freie Kapazitäten für Schulangebote. „Doch das Problem auf dem Land ist, dass es oft an den Fahrtkosten scheitert“, sagt sie.

Für das zurückliegende Jahr zieht die Kunsthaus-Koordinatorin ein positives Fazit. Insgesamt 14 wöchentliche Kurse, knapp 40 Projekttage, acht Wochenend-Workshops sowie kompakte Angebote in den Schulferien hatte das Kunsthaus im Programm. Rund 100 Kinder waren so wöchentlich in dem Haus in der Güstrower Baustraße. Bei den Kursen gibt es zudem „richtige Renner“ mit Wartelisten, weiß Bettina Korn. So besonders die Holzwerkstatt und auch der Schneider-Kursus. Auch Origami hat viele Fans. „Wir wollen, dass die Kinder mit vielen Materialien in Berührung kommen und sich ausprobieren“, sagt die 42-Jährige, die seit 2010 Koordinatorin ist. Dazu stehen u.a. 15 diplomierte Kunsterzieher und freie Künstler der unterschiedlichsten Bereiche zur Verfügung. Nächstes Jahr steigt ein neuer Grafiker und Maler ins Team ein, der auch Scherenschnittkünstler ist. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein und ein offenes Haus für alle. Wir freuen uns über Eltern und Kinder aus allen Ecken“, unterstreicht Bettina Korn.  

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