Domgemeinde Güstrow : Kinder fühlen sich wie im alten Babylon

Gemeindepädagogin Sarah Kerstan (hinten links) steht mit ihrer ganzen Truppe vor dem Istartor. Fotos: Sieglinde Seidel
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Gemeindepädagogin Sarah Kerstan (hinten links) steht mit ihrer ganzen Truppe vor dem Istartor. Fotos: Sieglinde Seidel

Sommerlager im Güstrower Domgemeindehaus für eine Woche.

Im Gemeindehaus der Domgemeinde herrscht in diesen Tagen reges Leben. 16 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren besuchen „Babylon“. So lautet das Thema des diesjährigen Sommerlagers.

Insgesamt sechs Mitarbeiter erzählen die biblische Geschichte von Daniel und seinen Freunden, singen und spielen mit den Teilnehmern. „Am Vormittag hören sie etwas aus der Bibel und nachmittags sind wir meist unterwegs“, erzählt Leiterin Sarah Kerstan. An einem Tag ging es um Gemüse und Mittwoch wurde Pizza im Ofen gebacken.

Das Gemeindehaus wurde gleich passend dazu umgestaltet. So wurde das Ischtar-Tor als eines der Stadttore Babylons nachgestellt. Es gibt „hängende Gärten“ und eine Löwengrube. Alles kommt in diesen Tagen zum Einsatz. Für Tillmann Herr (8) aus Bernau ist es eine spannende Woche. „Manchmal ist es auch lustig, wir spielen viel und haben nette Betreuer“, lobt der 8-Jährige, der schon zweimal bei solch einem Sommerlager in Güstrow dabei war.

Eigentlich sollten die Kinder in Zelten schlafen, aber bevorzugten dann doch das Gemeinderaum. Noch bis Sonnabend werden die Kinder zusammen sein. Mit nach Hause nehmen viele Jungs einen Bogen, den sie eigenhändig schnitzten. Ebenso fertigten sie die Pfeile dazu an. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder die Herausforderung genießen und daran wachsen“, sagt Sarah Kerstan. Auch Johann Gustav Seidel (8) aus Mühl Rosin fertigte sich einen solchen Bogen und freut sich darüber. Außerdem wurden T-Shirts bemalt. Es gab eine Nachtwanderung und alles, was zu solch einer Woche dazu gehört. Ein großes Festmahl soll einen schönen Abschluss der Woche bilden, so dass die Teilnehmer diese Woche noch lange in Erinnerung behalten.


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