Glätteunfall A19 bei Linstow : Kind nach Überschlag aus Auto geschleudert - schwerstverletzt

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Schwerer Glätteunfall auf der A19 zwischen Malchow und Linstow. Autobahn Richtung Norden für Stunden voll gesperrt. Foto: Ebel

Glatteis-Drama auf der A19: Mutter und Kind nach schwerem Unfall bei Linstow schwer verletzt - Autobahn voll gesperrt.

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07. Januar 2017, 15:36 Uhr

Nach Glätteunfällen sind in Mecklenburg-Vorpommern am Samstag gleich drei Autobahnen teilweise gesperrt worden. Eine Familie in ihrem BMW kam durch eine spiegelglatte Fahrbahn von der A19 ab, das Auto durchbrach den Wildzaun und überschlug sich mehrfach.

Dabei wurde ein Kind aus dem Fahrzeug geschleudert - es musste schwerstverletzt ins Krankenhaus gefahren werden, ebenso wie die schwerverletzte Mutter. Ersten Informationen zufolge hatten der Vater und ein weiteres Kind, ein Junge, mehr Glück. Sie wurden leichter verletzt ebenfalls in umliegende Krankenhäuser gefahren.

Zwei Notärzte aus Plau am See und Malchow sowie Rettungswagen aus Krakow am See sowie dem Müritzkreis waren schnell an der Unglücksstelle. Ein Rettungshubschrauber konnte bei den Witterungsbedinungen nicht eingesetzt werden - die Scheiben wären vereist.

Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Die A19 war zunächst wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten in Richtung Norden voll gesperrt. Auf der A20 kam bei Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ein Auto von der spiegelglatten Fahrbahn ab, wie ein Polizeisprecher sagte. Und auf der A24 habe es bei Suckow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gekracht. Im gesamten Nordosten haben sich zahlreiche weitere Unfälle ereignet.

Zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr wurden der Polizei insgesamt 11 witterungsbedingte Verkehrsunfälle gemeldet. Bei sieben Verkehrsunfällen entstand lediglich Sachschaden an den betroffenen Fahrzeugen. In der Folge von drei Unfällen wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt.

Das Winterwetter sorgt mit Schnee- und Eisglätte sowie einsetzendem Eisregen auch weiterhin für widrige Verhältnisse. Nicht nur der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb davor, nicht zwingend notwendige Fahrten anzutreten. Die Bürger sollten vielmehr zu Hause bleiben.

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