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Schule : Kerstingschüler nehmen neuen Schulhof in Besitz

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nach leichter Verzögerung fast noch pünktlich geschafft / Haus in der Altstadt sehr beliebt

Als erstes stellte Ralph Grothe überrascht „eine schöne Akustik hier“ fest. Zur allerersten Hofpause konnte der Schulleiter gestern endlich die 196 Mädchen und Jungen der Georg-Friedrich-Kersting-Grundschule herausbitten. Nachdem die Übergabe des Hauses nach einjähriger umfassender Sanierung und Umbauten pünktlich zum Schuljahresbeginn geklappt hatte, gab es bei der Fertigstellung des Schulhofes eine knapp dreiwöchige Verzögerung. Jetzt ist (fast) alles fertig, und die Schüler dankten bei einem kurzen „Appell“ mit kräftigem Beifall den Bauarbeitern und Planern aus Betrieben und Verwaltung. Dann durften die Kinder aus acht Klassen unter lebhafter Teilnahme auch ihrer insgesamt zehn Lehrerinnen ihre Spiel- und Tobegeräte endlich stürmen. Zu vielleicht etwas späterer Zeit werden sie sicherlich auch die Ruhezonen mit Bänken und Pflanzen schätzen lernen oder sich im begehbaren Schachspiel üben.

Dabei müssen sie sich in den nächsten Wochen etwas vorsehen, denn in Bau ist noch der überdachte Durchgang zur Turnhalle. Die Stahlkonstruktion wird erst zu den Herbstferien fertig, denkt Stadtentwicklungsamtsleiterin Jane Weber. Weil während der Bauarbeiten unverhoffter, zusätzlicher Schwammbefall festgestellt wurde, war es schon bei der Sanierung des Hauses knapp geworden zum Schuljahresanfang. So blieben auch noch Gerüste länger stehen, was wiederum die Hofgestaltung verzögerte. 240 000 Euro, davon knapp die Hälfte aus Eigenmitteln, setzte die Stadt für die Schulhof-Gestaltung ein.

Die in der Altstadt gelegene Kerstingschule ist eine bei Eltern sehr beliebte. Die Zahl der Anmeldungen zum Schuljahresbeginn übersteige regelmäßig die Kapazität, und so müssten manche Kinder an andere Schulen in der Stadt umgelenkt werden, sagt Schulamtsleiterin Gisela Karmann.

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