Großfeuer in Güstrower Altstadt : Keine Brandstifter ermittelt

Meterhoch loderten  die Flammen aus dem Eckhaus Markt 29 mitten in Güstrow.  Schnell war klar: das denkmalgeschützte Gebäude ist nicht mehr zu retten. Foto: Jens Griesbach/Ariane Möller
Meterhoch loderten die Flammen aus dem Eckhaus Markt 29 mitten in Güstrow. Schnell war klar: das denkmalgeschützte Gebäude ist nicht mehr zu retten. Foto: Jens Griesbach/Ariane Möller

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03. Februar 2015, 15:38 Uhr

Nach dem Großfeuer in der Altstadt von Güstrow Mitte August sind die Ermittlungen nun eingestellt worden. Es konnte nicht geklärt werden, ob eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung und damit eine Straftat vorliege, wie ein Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bei dem Feuer waren drei teils denkmalgeschützte Häuser beschädigt worden. Der Schaden wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf rund 750 000 Euro geschätzt.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt, die acht Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. In einem betroffenen Eckhaus hatte kurze Zeit zuvor eine Sanierung begonnen. Zunächst war ein Defekt in einem Verteiler von Baustrom als Ursache vermutet worden - dies konnte jedoch im Laufe der Ermittlungen ausgeschlossen werden. Das Eckhaus wurde so stark beschädigt, dass es abgerissen werden musste.

Eine Straße in den Innenstadt ist weiter gesperrt.

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