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MV-Tag 2016 : Keine Ausnahme für Privatpersonen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sicherheitsabstimmung zum MV-Tag: Flucht- und Rettungswege im Fokus der Experten

Zu einer gemeinsamen Abstimmung über die Vorbereitungen zum MV-Tag trafen sich die Rettungs-, Sicherungs- und Ordnungskräfte gestern Morgen im Güstrower Rathaus. „Solche Abstimmung machen wir bei jedem Fest in Güstrow – an diesem Wochenende hat es natürlich eine neue Dimension“, sagt Anett Zimmermann, die als Vertreterin der Barlachstadt bei der Besprechung dabei war.

Insbesondere das Thema Flucht- und Rettungswege stand bei diesem Treffen im Fokus. So sei die Feuerwehr am Vorabend das Veranstaltungsgelände bereits einmal abgefahren. Ein Bereich fiel Güstrows Wehrführer Markus Paschen dabei auf: „Der Bereich um die Domstraße wird ein heikler Punkt. Durch die Stände wird das Durchkommen erschwert.“ Torsten Sitte von der ausführenden Hanseatischen Eventagentur nahm diesen Kritikpunkt dankend in seine Agenda auf. „Das Freihalten der Fluchtwege ist einer der heutigen Schwerpunkte“, bestätigte Sitte.

Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer zufrieden mit dem Fortschritt der Aufbaumaßnahmen. „Seit 8.30 Uhr stehen die Straßensperren, die verkehrsrechtlichen Anordnung werden streng umgesetzt“, sagt Sitte weiter, fügt aber hinzu: „Wir wollen natürlich nicht das städtische Leben zum Erliegen bringen. Lieferanten, Müllabfuhr, Krankentransport und Pflegedienst werden natürlich durchgelassen. Für Privatpersonen gibt es aber keine Ausnahmen.“

Die größte Herausforderung für die Sicherungskräfte stellen die Abendveranstaltungen auf der Landesbühne auf dem Platz an der Bleiche dar. „Der Platz fasst jetzt bis zu 8000 Menschen – wir haben aber die Möglichkeit bei Gefahr einer Überfüllung zu reagieren und den Platz abzusperren“, informiert Torsten Sitte. „Ab 18 Uhr werden wir hier verstärkt Polizeipräsenz zeigen, es wird auch Zivilstreifen geben“, betont Hans-Joachim Kracht, Leiter des Polizeihauptreviers Güstrow und Einsatzleiter. Zudem seien die Beamten so aufgestellt, dass sie auf alle Eventualitäten reagieren könnten – immer in enger Absprache mit dem Sicherheitsdienst und Ordnungsamt, versichert Kracht.

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erstellt am 09.Jul.2016 | 05:00 Uhr

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