Stadtvertretung : Kein „Begrüßungsgeld“ für Neubürger

von
29. März 2014, 06:00 Uhr

Mehrheitlich lehnte die Güstrower Stadtvertretung Donnerstagabend ein von der CDU-Fraktion vorgeschlagenes „Begrüßungsgeld“ für Güstrower Neubürger ab. Um die Zahl der Bürger mit Hauptwohnsitz in Güstrow zu erhöhen hatte Sebastian Berg (CDU) gefordert, dass die Stadt entweder zwei Monatskarten für den gesamten Bereich des Verkehrsverbundes Warnow oder einen Zuschuss zu Pkw-Stellkosten in Höhe von 20 Euro pro Monat für ein Jahr übernehmen sollte (SVZ berichtete). In einer Testphase sollten diese Anreize, seinen Hauptwohnsitz in der Barlachstadt anzumelden, erprobt werden.

Berg und auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Torsten Renz kämpften vehement für ihren Antrag. „Wir sollten alles für Güstrow versuchen, um auf 30 000 Einwohner zu kommen“, unterstrich Berg. Pro neuem Bürger erhalte die Stadt zusätzliche Einnahmen von 2400 Euro. „Wir haben rund 800 Leute, die hier arbeiten, aber nicht angemeldet sind. Die sollten wir animieren, Güstrower zu werden“, so Berg.

Andreas Brunotte als Stellvertreter des Bürgermeisters sieht bei diesem Vorschlag „Probleme bei der Finanzierung“. Zudem fragte er, ob ein „Begrüßungsgeld“ rechtlich zulässig sei. Sascha Zimmermann (FDP) stellte die Frage nach denen, die wegziehen wollen. „Gibt es für diese Leute dann auch eine Halteprämie?“ Klaus Biener (Grüne) gab zu bedenken, dass der Wohnungsmarkt in Güstrow recht dicht sei. Man solle den Antrag in zwei Jahren noch einmal stellen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen