zur Navigation springen

Theaterprogramm : Karl Dall eröffnet Theater-Monat

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Komiker heute Abend im Ernst-Barlach-Theater / Das Oktober-Programm in der Übersicht

Nach dem Auftakt heute Abend mit Karl Dall geht es ab nächste Woche Schlag auf Schlag im Güstrower Oktober-Theaterprogramm.

Freitag, den 9. Oktober, beginnt um 19.30 Uhr das 2. Philharmonische Konzert. Die Neubrandenburger Philharmonie intoniert Maurice Ravels „Pavane pour une infante défunte“ (Pavane für eine tote Prinzessin), das Violinkonzert von Alban Berg und Schuberts Sinfonie Nr. 2 C-Dur op.61 unter Leitung ihres Chefdirigenten Sebastian Tewinkel. Solistin im Violinkonzert von Alban Berg ist Hyeyoon Park. Die 22-jährige Südkoreanerin ist eine der vielversprechendsten Geigerinnen ihrer Generation. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen belegen schon heute ihr außergewöhnliches Talent.

Am Sonntag, dem 11. Oktober, ist ab 16 Uhr Aufführung von „Däumelinchen“. Das Märchen nach Hans Christian Andersen mit Ute Kotte kommt als Puppenspiel in kleiner Form auf die Hinterbühne nach Güstrow.

Am Dienstag, 13. Oktober, geht es ab 18 Uhr in dem Dokumentarstück von Paul Mommertz „Die Wannseekonferenz“ um die Ausrede „Ich habe nur meine Pflicht getan.“Die Theater- und Orchester-GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz rekonstruiert nach historischen Dokumenten, den Konferenz- Protokollen und den Aussagen beim Prozess gegen Eichmann in Jerusalem das Vorspiel der von den Nazis angestrebten „Endlösung der Judenfrage“.

Eine Reise zu den Jahrmärkten vergangener Zeiten verspricht „Katharinas Schaubude. Bei dieser Aufführung am Freitag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr, befinden sich Zuschauer gemeinsam mit den Schauspielern auf der Hinterbühne. Katharina Witerzens ist auf der Bühne mal Prinzessin Perla, dann wieder Ching-Chang-Fu oder Madame Juliette. Wenn sie eine Maske trägt, verschmilzt sie mit der Person, die sie verkörpert: So wird sie etwa zu Julia Pastrana, der einst als „hässlichste Frau der Welt“ titulierten Artistin. Sie schlüpft in immer neue Rollen, nimmt ihre Gäste mit auf eine leise, zarte Reise in die Zirkusvergangenheit.

Gleich zweimal kommt „Pippi Langstrumpf“ ins Barlachtheater: Sonntag, den 18. Oktober, um 16 Uhr und Montag, 19. Oktober, um 10 Uhr. In der Vorstellung für die ganze Familie und für Gruppen aus Kindertagesstätten und Schulen spielt das Mecklenburgische Landestheater Parchim die Geschichte von Astrid Lindgren über die Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, Tochter des legendären Seeräuberkapitäns Efraim Langstrumpf nach, die mit ihrem Pferd „Kleiner Onkel“ und dem Äffchen „Herr Nilsson“ in der Villa Kunterbunt lebt.

Über Pippis Heimatland erfährt man am Donnerstag, 22. Oktober, ab 19.30 Uhr in einer Multivisions-Show mehr. Jürgen Schütte entführt „Schweden, Land der Kontraste. Mit Skiern, Fahrrad und einem Faltboot durchstreifte er mehr als vier Monate die atemberaubenden Landschaften Schwedens.

„Die Große Johann-Strauß-Gala“ bildet am Sonnabend, dem 24. Oktober, ab 19.30 Uhr den Abschluss des Theater-Monats. Mitglieder des Gala-Sinfonie-Orchesters Prag, Gesangssolisten, das Johann-Strauß-Ballett und Moderator Rolf Hartge lassen 100 Jahre nach dem Tod des Walzerkönigs dessen Musikepoche wieder lebendig werden.

Heute Abend jedoch überrascht erst einmal Karl Dall mit liebevoll ausgesuchten Filmschnipseln aus der Zeit, in der Fernsehen und Kino noch etwas ganz Besonderes waren. Aus „seinem Blickwinkel“ werden die Szenen auch neu synchronisiert. So wird „nebenbei“ und dennoch gnadenlos hier und da auch einmal dem Publikum der Spiegel vorgehalten. In Dall-typischer Manier singt er seine Lieder, lässt den Zuschauer aussuchen, was er singt, und tanzt dazu „ausgefeilte“ Choreographien. Beginn für diese extravagante Art von Comedy ist um 19.30 Uhr.

 







zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen