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Stadtvertretung Güstrow : Kampf für mehr Einwohner in Güstrow

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

CDU fordert genaue Analyse der Bauplatzsituation in Barlachstadt / Bürgermeister setzt auf Altstadt und Stahlhof-Gelände

von
erstellt am 12.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Verfügt die Stadt Güstrow über ausreichend Bauplätze für Eigenheime? Die CDU-Fraktion in der Stadtvertretung bezweifelt das und fordert deshalb von der Stadtverwaltung einen schriftlichen Bericht zur Bauplatzsituation in der Barlachstadt. Dem stimmte gestern Abend auch die Mehrheit der Güstrower Stadtvertreter zu. Die Forderung von Bürgermeister Arne Schuldt, den Antrag zunächst zur Konkretisierung in den Bauausschuss zu überweisen, wurde abgelehnt.

Wie viele freie Bauplätze gibt es? Wie viele Anfragen nach freien Bauplätzen gibt es? Müssen weitere Bauplätze bzw. Wohngebiete geschaffen werden? Das interessiert die CDU. Andreas Ohm, Vorsitzender der CDU-Fraktion, will die Barlachstadt für Zuzugswillige attraktiver machen und vor allem die Einwohnerzahl erhöhen. „Hierzu gehört auch, im angemessenen Rahmen Bauplätze zur Verfügung zu stellen“, ist er überzeugt. Die CDU-Fraktion habe davon Kenntnis, dass die Suche nach freien Bauplätzen in der Barlachstadt oftmals erfolglos bleibe. Ziel des Antrages sei es, eine Bestandsanalyse zu erhalten, wie sich die Bauplatzsituation derzeit darstelle, um eventuell Maßnahmen ergreifen zu können. Hartmut Reimann, SPD-Fraktionsvorsitzender, pflichtete dem bei: „Auch wir werden immer wieder von jungen, bauwilligen Leuten angesprochen, die keinen Bauplatz finden.“

Bürgermeister Schuldt kann keinen Eigenheim-Notstand in Güstrow erkennen. Es gebe ausgewiesene Baugebiete z.B. im Pfahlweg sowie im Kessiner Viertel. „Hier steht bisher kein Haus, also gibt es offensichtlich keinen Bedarf“, sagt er. Im Hengstkoppelweg seien dagegen fast alle Grundstücke verkauft, Restgrundstücke gebe es noch in Bauhof-Nord. „Aber vor dem Hintergrund einer seit Jahren abnehmenden Bevölkerung ist es nicht sinnvoll, weitere Baugebiete anzubieten“, so Schuldt. Stattdessen will er sich auf die Gebäudesanierung in der Altstadt konzentrieren. Und als neuen Schwerpunkt nennt er vor allem das Stahlhof-Gelände. Hier gebe es ein städtebauliches Konzept und es könnten mindestens 150 Wohnungen entstehen.

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