Güstrow : Kätzchen „Baby“ verzaubert Besucher

Katzenjunge „Baby“ genießt die Kuscheleinheit mit der dreijährigen Lia Ruddigkeit und vorübergehender Katzen-Mama Silvia Stromske.
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Katzenjunge „Baby“ genießt die Kuscheleinheit mit der dreijährigen Lia Ruddigkeit und vorübergehender Katzen-Mama Silvia Stromske.

Tierschutzverein Güstrow feierte zehnjähriges Bestehen / Aufgaben: Kastration und Katzenheimbau

svz.de von
26. Mai 2014, 06:00 Uhr

Eine Traube von Menschen tummelte sich am Sonnabend bei der Jubiläumsfeier des Tierschutzvereins Güstrow und Umgebung auf der Schützenwiese in Güstrow um Silvia Stromske. Die Neugierde galt dem kleinen Fellknäuel auf ihrem Arm: das nur wenige Wochen alte Katzenjunge „Baby“. Der winzige Kater wurde von der Sternberger Ortsgruppe des Tierschutzvereins einsam aufgelesen und hat ein vorübergehendes Zuhause bei Silvia Stromske, der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden, gefunden. „Baby“ wurde schnell zur Hauptattraktion der Festivität, die unter dem Motto „Zehn Jahre Ehrenamt für Tiere in Not“ stattfand, und genoss die vielen Streicheleinheiten sichtlich.

In dem vergangenen Jahrzehnt hat der Tierschutzverein über 1400 Katzen geimpft, kastriert, an liebevolle Hände vermittelt und sie so vor dem sicheren Tode bewahrt. Carmen Lahl, die seit 2012 als Vereinsvorsitzende fungiert, blickt mit Stolz auf die Jahre zurück und mit noch mehr Mut und Optimismus in die Zukunft: „Unser Hauptanliegen ist es nach wie vor, die unkontrollierte Vermehrung der Katzen zu vermeiden. Wir werden weiter für die Unterstützung von der Kommune kämpfen“, sagte sie. Der Antrag für einen Kastrationszuschuss sei eingereicht und man warte derzeit auf Antwort von der Stadt.

Doch am Sonnabend sollte auch der Spaß im Vordergrund stehen und die Besucher genossen das bunte Fest bei bestem Frühlingswetter. Bei Kaffee und Kuchen informierten sich die Gäste über die Arbeit des Vereins, während die Kleinsten beim Ponyreiten auf ihre Kosten kamen.

Der Güstrower Tierschutzverein, der pro Jahr bis zu 150 Katzen aufnimmt, lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder und den tierlieben Bürgern, die den Verein mit Spenden unterstützen. Erwin und Anneliese Peters zählen zu diesen Tierfreunden. „Wir haben selbst einen kleinen Wellensittich zu Hause und sind hergekommen, um den Verein kennen zu lernen und eine monatliche Spende einzurichten“, erzählten die Güstrower.

Für die Zukunft hat sich der Güstrower Tierschutzverein und Umgebung auf die Fahne geschrieben, sich noch stärker in der Öffentlichkeit zu präsentieren, um so auf die lokalen Probleme aufmerksam zu machen. „Wir haben mit dem Ausbau eines neuen Heims für Katzen ein großes Projekt in Angriff genommen. Einzelheiten kann ich noch nicht verraten, nur so viel: Es wird definitiv ein Katzenhaus in Güstrow geben“, versprach Carmen Lahl.





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