Brinckmangymnasium : Käpt’n Hickisch lichtet Anker

Lehrerin Gudrun Sachse überreichte Helmut Hickisch gestern neben einer Kapitänsmütze auch eine Schiffsglocke, Konzertkarten und einen Präsentkorb vom Lehrerkollegium.
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Lehrerin Gudrun Sachse überreichte Helmut Hickisch gestern neben einer Kapitänsmütze auch eine Schiffsglocke, Konzertkarten und einen Präsentkorb vom Lehrerkollegium.

Schulleiter des John-Brinckman-Gymnasiums Güstrow gestern in Ruhestand verabschiedet

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17. Juli 2015, 06:00 Uhr

Die Aula ist nahezu bis auf den letzten Platz besetzt. Die Gesichter der Anwesenden sind teilweise bedrückt. Auf der Bühne hat der Schulchor bereits Stellung bezogen. Gestern um 12 Uhr wurde Helmut Hickisch nach 19 Jahren als Schulleiter des John-Brinckman-Gymnasiums und 39 Jahren im Schuldienst in den Ruhestand verabschiedet. Die Aula der Schule stand gestern für jeden offen. Neben den aktuellen Schülern und Lehrern kamen auch viele Ehemalige.

Der Kammerchor des Gymnasiums sang zur Eröffnung das nordische Lied „Vem kan segla“. Darauf folgte die Schülerband mit dem Beatles-Song „Here Comes the Sun“, bei dem der Musiker Hickisch nicht die Füße still halten konnte. Nach dem ersten Teil des Programms folgten zahlreiche Abschiedsreden. Den Anfang machte Schulrat Klaus Scherer: „Auch in schwierigen Situationen gingen wir immer lachend auseinander. Sie und ihr trockener Humor werden mir und uns fehlen.“ Von den Schülern gab es zum Abschied einen Apfelbaum mit guten Wünschen für die Zukunft. Die stellvertretende Schulleiterin, Dr. Cornelia Arscholl, dankte Helmut Hickisch für die gemeinsame Arbeit und Lehrerin Gudrun Sachse verglich das Wirken von Hikisch mit den Aufgaben eines Schiffskapitäns. Dazu überreichte sie ihm eine Kapitänsmütze und eine Schiffsglocke.

Neben vielen kurzen Geschichten fanden auch Witze und andere Sprüche ihren Platz in den Reden. Und natürlich gab es auch Abschiedsgeschenke. Nach weiteren Gesangseinlagen ergriff der 64-jährige Hickisch selbst das Wort. „Niemand kann ein guter Chef sein, wenn es sein Team nicht ist“, ist er sich sicher. Mit diesen Worten bedankte er sich abschließend beim Lehrerkollegium und seinen Schülern.

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