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Finanzamt Güstrow : Jurist jetzt an Spitze des Finanzamtes

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Andreas Grüttner gestern als Vorsteher des Finanzamtes Güstrow eingeführt

Andreas Grüttner heißt der neue Mann an der Spitze des Finanzamtes Güstrow. Finanzministerin Heike Polzin führte den 51-Jährigen, der nach knapp vier Jahren die Nachfolge des aus Altersgründen scheidenden Helmut Reuter antritt, gestern offiziell in sein Amt ein. Obwohl der gebürtige Bremer als Jurist eher ein Quereinsteiger ist, betritt er als Vorsteher des Güstrower Finanzamtes keineswegs Neuland. So betonte die Finanzministerin gestern vor allem die langjährige Erfahrung des 51-Jährigen Familienvaters. „Mit Andreas Grüttner steht nun jemand dem Finanzamt Güstrow vor, der die Entwicklung des Finanzwesen in Mecklenburg-Vorpommern hautnah begleitet und miterlebt hat“, hob Polzin hervor. Eine Aussage, die beim Blick auf die Vita des leitenden Regierungsdirektors deutlich wird: Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg 1991 trat Andreas Grüttner sein Refendariat am Oberlandesgericht Celle an und legte 1994 die 2. juristische Staatsprüfung ab. Seit dem 3. April 1995 steht der nun 51-Jährige im Dienst der Finanzverwaltung Mecklenburg-Vorpommerns. Nach den Stationen Pasewalk, Neubrandenburg, Rostock, Schwerin und Waren, wo er zuletzt bereits sieben Jahre lang das Amt des Vorstehers inne hatte, folgte nun der Wechsel in die Barlachstadt.

Die größte Herausforderung Grüttners ist dabei sicherlich die Umstrukturierung im Finanzwesen im gesamten Bundesland. Die bisherige Zahl von 107 Mitarbeitern im Finanzamt Güstrow wird zum 1. November um 24 weitere Stellen aufgestockt. Mit dieser Personalerhöhung einher geht dann jedoch auch die Zuständigkeitserweiterung für die Bereiche Teterow Stadt, Teterow Land und Gnoien. „Wichtig ist mir vor allem ein guter Service für die Bürger im Rahmen einer freundlichen und erfolgreichen Verwaltung“, betont Andreas Grüttner und fügt an: „Aber auch das mitarbeiterorientierte Handeln inklusive eines offenen und kritischen Dialogs auf allen Ebenen muss zu den Eckpfeilern gehören“, so der zweifache Familienvater.

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