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Monatsbericht : Junge Leute profitieren von Konjunktur

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Arbeitslosigkeit im Geschäftsstellenbereich Güstrow sank auf 10,2 Prozent

„Im April konnten in der Region mit Hansestadt und Landkreis Rostock 2565 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit mit der Unterzeichnung eines neuen Arbeitsvertrages beenden“, teilte Christoph Möller, Chef der Rostocker Arbeitsagentur, am Donnerstag sichtlich zufrieden mit. Die einsetzende Saison, das stetige Wirtschaftswachstum in und um Rostock sowie die demographische Entwicklung sah der Agenturchef als Ursache dafür. 19 780 Personen waren in der Region Ende April als arbeitslos gemeldet. 1981 weniger als vor einem Jahr.

Auch im Bereich der Geschäftsstelle Güstrow verringerte sich die Arbeitslosenzahl von März auf April um 237 Personen auf 2943. Das sind 325 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. 722 Güstrower mussten sich im April neu arbeitslos melden. Aber 962 konnten ihre Erwerbslosigkeit beenden. 359 von ihnen nahmen eine Arbeit auf, 266 stiegen in eine Weiterbildung ein. Die Arbeitslosenquote fiel hier von 11,0 Prozent im März auf 10,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 11,2 Prozent.

Im Landkreis Rostock sank die Arbeitslosenquote von 9,0 Prozent im Vorjahresmonat auf nun 8,2 Prozent. Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren laut Möller alle Personengruppen, besonders aber die unter 25-Jährigen. Hier beträgt der Rückgang im Vergleich zum April 2014 20,6 Prozent. In Güstrow sind es für diesen Zeitraum 21,7 Prozent. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen ging um 8,2 Prozent zurück. Ihre absolute Zahl beträgt 1032.

Die Kräftenachfrage ist unverändert dynamisch, schätzte der Agenturchef ein. 1038 offene Stellen wurden im April gemeldet und damit befinden sich in der Region 2332 freie Arbeitsplätze im Bestand. Der Geschäftsstelle Güstrow wurden im April 69 neue Stellen gemeldet. 202 waren bis Ende April zu besetzen. Die meisten freien Stellen finden sich nach wie vor in der Zeitarbeitsbranche gefolgt vom Gastgewerbe. Auch der Arbeitskräftebedarf im Gesundheits-und Sozialwesen ist hoch. Mehr Stellen als im Vorjahresmonat gibt es im Bauwesen.

Viele Firmen suchen Nachwuchskräfte. Im April wurden noch für 1450 Ausbildungsplätze Interessenten gesucht. „Die Chancen eine Lehrstelle zu finden, stehen wirklich sehr gut“, wirbt Christoph Möller. Selbst für seltene Berufe, wie Pferdepfleger, Stuckateure, Steinbildhauer, Vermessungstechniker, Gold- und Kunstschmiede ist es nicht aussichtslos.

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