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Güstrower Anzeiger

15. Dezember 2017 | 18:52 Uhr

Dorffest : Jung und Alt in Feierlaune

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Einmal im Jahr kommt man in Jahmen zusammen und lädt auch die Schweezer dazu ein

von
erstellt am 26.Okt.2015 | 15:22 Uhr

„Wer feste arbeiten kann, soll auch Feste feiern“, meint Rainer Schwaß aus Schweez. Das kann man in Jahmen, bestätigt Jörg Marten. Und als Beweis dafür, dass man mit seier Meinung nicht allein dastehe, berichtet Rainer Schwaß, dass sich diesmal 110 Frauen, Männer und Kinder für das Dorffest, diesmal ein Erntedankfest, in Jahmen angemeldet haben. „Viel mehr als sonst“, unterstreicht der Mitorganisator des Festes. In den vergangenen Jahren habe man bei einem Schnitt von 65 gelegen.

„Da reicht unser Kulturraum kaum mehr aus“, sagt Jörg Marten. Und in der Runde hat man auch eine Idee wie einem größer werdenden Interesse künftig entsprochen werden könnte. Im Haus gibt es neben dem so genannten Kulturraum mit kleinem Nebenraum auch noch eine Wohnung. Die steht leer. „Wenn wir die Wohnung mit nutzten könnten, würde ein überschaubarer Umbau ausreichen und wir hätten mehr Platz“, formuliert Rainer Schwaß einen Wunsch an die Stadt Laage, zu der Jahmen und Schweez gehören. Mit der Eröffnung des Bodenordnungsverfahrens (BOV) „Breesen“ in diesem Sommer verbinde man die Hoffnung, dass auch Jahmen – ebenfalls im Verfahrensgebiet – profitieren kann. Dabei denke man an den Kulturraum ebenso wie an die Straßenbeleuchtung, die nach einigem Ärger um einen Neubau vor wenigen Jahren noch einmal repariert worden war. Auch ein Stück Straße in einem eher urigem Zustand gebe es noch in Jahmen.

„Der Anstoß zu diesen Fest war diesmal von den Jüngeren gekommen“, erzählt Anette Lehne-Niemann. Toni Schütte und Elena Wiedenbauer, 28 und 22 Jahre alt, hätten die Sache angeschoben und unterstützt, freut sich die Jahmenerin und vermutet, dass es wohl das schöne Fest im vergangenen Jahr gewesen sein muss, dass die beiden dazu animierte. „Auch ich kenne die Jahmener Dorffeste noch aus Kindertagen“, erinnert sich Anette Lehne-Niemann. Man brauche so ein Fest, damit man sich im Dorf nicht ganz aus den Augen verliere. Im Alltag seien die Kontakte begrenzt. Auch in Jahmen herrsche allgemeine Dorfflucht. „Die Leute gehen morgens aus dem Haus und sind erst abends wieder da und haben dann auf dem Hof zu tun“, erklärt Andreas Lange, der sich darüber freute, dass man mit dem Sonnabend einen sehr guten Tag gewählt habe. Mit der zusätzlichen Stunde durch die Zeitumstellung hatte man noch mehr Zeit zum Feiern. 

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