Güstrow : John Last legt in Güstrow auf

Die Gäste zierten sich nicht: schnell füllte sich die Tanzfläche.
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Die Gäste zierten sich nicht: schnell füllte sich die Tanzfläche.

Kaum Kontakte zum berühmten Großvater. Zur Ü 40-Party im Autohaus Brinkmann-Osterloh erstmals zwei DJs.

svz.de von
04. März 2018, 21:00 Uhr

Samstagabend, 20.39 Uhr, Autohaus Brinkmann-Osterloh: DJ Sascha Franke begrüßt die Gäste der 15. Ü 40-Party in Güstrow. Drei Minuten später füllt sich die Tanzfläche das erste Mal; als Magnet wirkt Kerstin Otts „Die immer lacht“.

Die Musikauswahl an diesem Abend treffen erstmals zwei DJs. Franke, auch Veranstalter der Autohausparty, hat sich John-Christoph Last zur Verstärkung mitgebracht. „John reicht“, will der 36-Jährige seinen Vornamen verkürzt wissen. Sein Familienname hat in der Musikwelt einen großen Klang. „Ja, mein Großvater ist James Last“, bestätigt der DJ. „Aber ich hatte eigentlich keinen Kontakt zu ihm.“ Musiktechnisch habe er sich Vieles als Autodidakt beigebracht und habe seine berufliche Laufbahn Anfang des Jahrtausends bei einer DJ-Agentur in Hamburg begonnen. Dort habe er Sascha Franke getroffen, woraus sich eine enge Zusammenarbeit entwickelt habe. „Wir sind Freunde, übernehmen auch mal die Termine des anderen, wenn Not am Mann ist“, konkretisiert Franke. Musikalisch liegen sie insofern auf einer Linie, als beide Genres mögen, die sie bei ihren Veranstaltungen nicht so häufig oder gar nicht auflegen müssen. „Das ist ein bekanntes Phänomen bei Diskjockeys. Die Musik, die man Abend für Abend spielt, ist wie Werkzeug, man hört sie ja immer“, erklärt Franke, der gern Klassik zur Entspannung wählt. Last nennt Al Stuart und den 2016 verstorbenen Techno-DJ Garry D. als seine Favoriten.

Da beide aus Hamburg kommen und es gerade mal drei Stunden her ist, dass die Fußballer des HSV eine peinliche Null-Nummer abgeliefert haben, bleibt die Frage nach dem Sport nicht aus. „Ein Glück, dass ich kein HSV-Fan bin. Sonst wäre mir der heutige Abend verdorben“, schmunzelt Last. Er mag Wintersport und Joggen, ergänzt er. Badminton und Schwimmen benennt Sascha Franke als seine Sportarten. „Wenn die Freibäder zwischen Mai und September öffnen, schwimme ich jeden Tag 1000 Meter. Da tanke ich Kondition“, versichert er.

Ausdauer brauchen Franke und sein Team. Denn immer wieder muss das inzwischen eingespielte Prozedere der Ü 40-Party wie am Schnürchen ablaufen: um 14 Uhr trifft die Truppe im Autohaus ein und beginnt mit der Vorbereitung des Abends. Gegen 19.30 Uhr ist alles gerichtet, um 20 Uhr kommen die ersten Gäste. Getanzt wird bis drei Uhr morgens. Drei Stunden braucht das Team, um das Autohaus wieder besenrein zu übergeben. „Und dann fallen ja noch zwei Stunden für die Rückfahrt an“, ergänzt Franke.

John Last hat seinen ersten Auftritt in Güstrow genossen. „Wiederholung nicht ausgeschlossen“, sagt er schmunzelnd. Die nächste Ü-40-Party im Autohaus, es wäre dann die 16., ist für den Herbst geplant.

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