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Güstrow : John-Brinckman-Weg, Marga-Böhmer-Weg oder…

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 15.Mai.2014 | 20:30 Uhr

Heiko Karmolls (CDU) Antrag – den Bürger an ihn herantrugen –, den neuen Promenadenweg an der Stadtmauer John-Brinckman-Weg zu nennen, bekam auf der gestrigen Stadtvertretersitzung in Güstrow keine Mehrheit. Sondern der von Sascha Zimmermann. Der FDP-Fraktionschef schlug vor, dass der Bürgermeister beauftragt wird, die Güstrower Bürger aufzurufen, Namensvorschläge für den Weg zu unterbreiten. Über die Vorschläge soll auf der Stadtvertretersitzung am 11. September entschieden werden. Zimmermann überzeugte mit der Feststellung, dass bei Neubenennungen Dopplungen von Namen – es gibt die John-Brinckman-Straße und das John-Brinckman-Gymnasium – vermieden werden sollten bzw. es auch noch andere Bürger gebe, die es verdient haben, so geehrt zu werden. Die FDP erinnerte an ihren Vorschlag in der Bürgerdiskussion für die Straßenverbindung Speicherstraße. Die Straße sollte „Straße des 15. September“ heißen und an die Verurteilung von Güstrower Gymnasiasten in einem Schauprozess 1950 erinnern. Den Namen könnte sich die FDP auch für diesen Weg, der am Gymnasium vorbeiführt, vorstellen.

Dem FDP-Vorschlag folgten mehrere Stadtvertreter: Klaus Biener (Bündnisgrüne), der Marga-Böhmer-Weg vorschlägt, sowie Lothar Fila (Freie Wähler) und Burkhard Bauer (Die Linke), die das Bürgerbegehren hervorhoben. Hartmut Reimann (SPD) sieht das ähnlich und meinte: „Das schließt ja nicht aus, dass sich die Bürger für John-Brinckman-Weg entscheiden.“

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