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Schulstandorte in MV : Jetzt geht es ums Netz der Schulen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Erster Entwicklungsplan für den ganzen Landkreis Rostock in Arbeit

Noch in diesem Sommer ist vom Kreistag der neue Schulentwicklungsplan für die allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Rostock zu beschließen.

Wann genau, könne noch nicht gesagt werden, so die Leiterin des Schulverwaltungsamtes im Landkreis Rostock, Sabine Stelley, im Bildungs- und Kulturausschuss. Wahrscheinlich sei dies erst im September, also im Spätsommer, möglich. Er gelte dann über einen Planungszeitraum von fünf Jahren. „Wir sind jetzt dabei, anhand der Geburtenzahlen die voraussichtlichen Schülerzahlen in den jeweiligen Einzugsgebieten zu ermitteln und die Hochrechnungen für die weiteren fünf Schuljahre zu machen“, so Stelley. Grundlage für den Plan im Landkreis ist die Verordnung über die Schulentwicklungsplanung in Mecklenburg-Vorpommern. Eigentlich sei der alte Plan bereits 2013 zu Ende gewesen. „Aber um Inklusion zu leben“, sei der Termin für den neuen Schulentwicklungsplan auf den 31. Juli 2015 verschoben worden, stellte die Schulamtsleiterin fest. „Jetzt aber steht nicht mal das Wort Inklusion drin“, sagt sie.

„Das Schulnetz, das wir im Landkreis Rostock haben, ist das Netz, das in den nächsten fünf Jahren Bestand haben wird“, schätzt Sabine Stelley ein. Allerdings könne sie keine Garantie für den Fortbestand jeder Kleinen Grundschule übernehmen, schränkte sie ein. „Denn dort kann man schnell mal unter die geforderten 20 Schüler rutschen.“ Auch ein „vernünftiges Netz an Förderschulen“ sei in den nächsten fünf Jahren vorzuhalten, so Stelley. Der neue Schulentwicklungsplan soll dann bis zum 31. Juli 2019/20 die Grundlage für die Planungen im Bereich der allgemeinbildenden Schulen sein. „Als Planung für das Schuljahr 2015/16 aber ist dies zu spät“, so Stelley.

Nach dem Beschluss des Kreistages sei der neue Plan jedenfalls der erste Schulentwicklungsplan für den ganzen Landkreis Rostock, sagt die Schulamtsleiterin. „Bisher haben wir zwei Schulentwicklungspläne für die früheren Kreise Güstrow und Bad Doberan.“

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