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Autokennzeichen für Landkreis Rostock vergeben : Jetzt fahren erste Autos mit LRO

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Ein LRO-M 525 suchte sich Steffen Grätz aus Güstrow aus. Er war gestern der Erste, der das neue Autokennzeichen für den Landkreis Rostock in der Güstrower Zulassungsstelle bekam.

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erstellt am 01.Feb.2012 | 07:16 Uhr

Güstrow | Ein LRO-M 525 suchte sich Steffen Grätz aus Güstrow aus. Er war gestern der Erste, der das neue Autokennzeichen für den Landkreis Rostock in der Güstrower Zulassungsstelle bekam. 215 weitere LRO-Autoschilder wurden bis zum Mittag in den beiden Zulassungsstellen vergeben. In Güstrow waren es 96, in Bad Doberan mit 120 etwas mehr.

Eigentlich hatten Sigrid Grätz und ihr Sohn Steffen noch auf ein GÜ-Kennzeichen gehofft. Sie meldeten ein Auto ab und es wieder an. "Ein GÜ wäre mir lieber. Mit Güstrow kann man sich identifizieren. Man ist es so gewohnt", erklärte die Güstrowerin. Schon um 7 Uhr hatte ihr Sohn eine Marke gezogen. Man wollte nicht stundenlang warten. Und in der Tat machte sich bald nach 7.30 Uhr zaghafte Unruhe im Warteraum breit. Mitarbeiter hasteten von Tür zu Tür. "Kleine technische Probleme, nichts aufregendes", erklärte Kornelia Boom gaarden später. Die Anstrengungen der vergangenen beiden Tage hätten sich gelohnt. Man sei gut vorbereitet, betonte die Leiterin des Kfz-Zulassung in Güs trow.

Das LRO-A 100 habe für den ersten Kunden bereit gelegen, fand aber nicht gleich einen Interessenten. Viele, das weiß Kornelia Boomgaarden, haben ein Wunschkennzeichen. Anfangsbuchstaben des Namens und Geburtsdaten spielen dabei eine große Rolle. Selbstverständlich wurden diese Wünsche schon gestern erfüllt. Kennzeichen mit ein- und zweistelligen Zahlen gab es gestern nicht. Sie werden für solche Fahrzeuge vorgehalten, die nicht mit einer normalen 520 Millimeter breiten Kennzeichentafel versehen werden können. Die Leiterin der Zulassungsstelle nennt beispielsweise historische Fahrzeuge und Importe aus den USA. "Auch an solchen Fahrzeugen sollen die Kennzeichen noch lesbar sein", erklärte sie.

Simone Satow hätte sich gestern für den Zweitwagen der Familie lieber ein GÜ-Kennzeichen geholt. "Das sieht jeder, woher man kommt", sagte sie und fügte hinzu: "Aber uns Bürger fragt ja keiner." Kein Problem mit LRO hatten dagegen Tobias Klimasch aus Groß Wüstenfelde und Pavel Galaj aus Güs trow. "Es ist mir völlig egal. Ich nehme, was kommt", betonte Pavel Galaj.

Bei den Kennzeichen-Machern liegen übrigens nach wie vor auch die Werkzeuge für GÜ, BÜZ und TET sowie für DBR und ROS bereit. Ein Kennzeichen gehe auch mal kaputt und müsse nur ersetzt werden, erklärte Heike Brückert. Und: Die Stadtvertretung Güstrow entscheidet heute Abend darüber, ob man für die Stadt wieder ein GÜ beantragen will. Solche Freiheit bei der Vergabe von Kennzeichen bedarf allerdings noch einer Zustimmung durch den Bundesrat.

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