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Güstrower Anzeiger

19. Oktober 2017 | 03:51 Uhr

Lüssow : Jetzt doch: Geld für Spielplatz

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gemeinde Lüssow beginnt mit Sanierung des Spielplatzes im Dorfzentrum - Kulturgarten neben Dorfgemeinschaftshaus fertig gestellt.

von
erstellt am 13.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Fast hatte die Gemeinde Lüssow die Hoffnung schon aufgegeben, Fördermittel für die dringend notwendige Sanierung des Spielplatzes im Dorfzentrum zu bekommen. Jahrelang hatte sich Bürgermeister Wilfried Zander bemüht, immer wieder Klinken geputzt. Erfolglos. Doch jetzt die Wende: Kurzfristig sagte das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (Stalu) nun doch Gelder für die Sanierung zu. „Jetzt muss alles ganz schnell gehen, denn das Geld muss dieses Jahr noch verbraucht werden“, sagt Zander. Schon Ende des Monats soll die rund 41 000 Euro teure Modernisierung des Spielplatzes losgehen – und noch dieses Jahr abgeschlossen werden.

„Der Spielplatz wird so gestaltet, wie es sich die Kinder gewünscht haben“, sagt Zander. Direkt gegenüber des Spielplatzes, der sich laut dem Bürgermeister noch im „DDR-Zustand“ befindet, liegen die Kita, der Hort und der Jugendklub. Sie alle hatten ihre Wünsche geäußert. Entstehen wird eine Seilbahn sowie ein befestigter kleiner Fußballplatz. Weitere neue Spielgeräte kommen hinzu. Die Gemeinde Lüssow steuert aus Eigenmitteln 10 000 Euro bei, den Rest übernimmt das Stalu.

Unterdessen hat die Gemeinde ihren Kulturgarten neben dem Gemeindezentrum (SVZ berichtete) eingeweiht – allerdings bei ziemlich schlechtem Wetter, sagt Zander. „Dennoch ist der Kulturgarten mit befestigter Tanzfläche und Pavillon jetzt endlich fertig“, freut er sich. Im ganzen Garten gibt es eine neue Beleuchtung und eine barrierefreie Zuwegung. Zudem wurde ein kleiner Kiosk aufgestellt. „Unser Kulturgarten soll nicht mitten im Dorf sinnlos rumstehen, sondern die Einwohner der Gemeinde können die Fläche für Familienfeiern und Feste nutzen“, sagt der Bürgermeister. „Dafür ist er da.“ 30 bis 40 Leute könnten problemlos im Pavillon unterkommen. „Auch die Akustik ist gut. Die Lautstärke ist für die Anwohner nicht aufdringlich“, ist Zander überzeugt. Der Kulturgarten kann bei der Gemeinde gemietet werden.  

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