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SVZ-Sommertour : Je Stunde 30 000 Flaschen Wasser

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

SVZ-Leser schauten gestern bei Güstrower Schlossquell in die Produktion und erfuhren viel Wissenswertes

Von der Herstellung der PET-Flaschen bis hin zur Verpackung von großen Paletten durften sich die SVZ-Leser heute bei der Firma Güstrower Schlossquell alles anschauen. Teamassistentin Kathrin Bethke führte durch die Produktionshalle und erklärte alles geduldig.

Für Uta Friedrich war es das erste Mal, dass sie hier hinter die Kulissen schauen konnte. „Seit 1972 wohne ich in Güstrow, aber hier war ich noch nicht“, sagt sie. Ihr Mann Horst kannte das Gelände, bevor Schlossquell hier baute. „Ich hatte es mir zur Wendezeit angeschaut, um Nutrias hier zu züchten“, erzählt er. So hatte jeder SVZ-Leser seine eigene Geschichte, die ihn animierte, sich gerade für diese erste Ausgabe der Sommertour anzumelden.

Anita und Joachim Radcke aus Gülzow hatte die Neugierde gelockt. „Man muss doch mal gucken, aus welchem Gewässer unser Wasser kommt“, so die beiden. Gudrun Oekler aus Güstrow hingegen wollte mal sehen, wo der Sohn ihrer Nichte arbeitet. „So einfach kommt man sonst ja nicht in diesen Betrieb hinein“, sagt sie. 1995 eröffnete Güstrower Schlossquell an dieser Stelle. Derzeit zieht die Firma das Wasser aus drei Brunnen vor Ort. In zwei Schichten wird gearbeitet. Insgesamt sind 49 Mitarbeiter beschäftigt. Dabei wird hier nicht nur Güstrower Schlossquell produziert, sondern einige Erzeugnisse werden explizit für bestimmte Händler hergestellt.
Vor allem staunten die Besucher, dass nur fünf Mitarbeiter pro Schicht nötig sind, um etwa 30 000 Flaschen pro Stunde zu füllen. Die Maschinen übernehmen die Arbeiten. 22 400 PET-Flaschen werden pro Stunde aus kleinen Preformen (Kunststoffrohmaterial) unter Druck von 40 bar produziert.

„Es war sehr informativ – eine kompetente Führung“, lobten Marion und Rolf Vieweg aus Mühl Rosin bei der abschließenden Verkostung in der Kantine. Ihr Sohn hatte hier einst in den Ferien gejobbt, nun war dessen Sohn, Enkel Jannes, dabei. Auch der sechsjährige Richard Busse aus Otterbach staunte über die großen Maschinen, die so schnell Flaschen beförderten. Zum Abschluss durfte er noch einige der bunten Brausen, die bei Schlossquell produziert werden, probieren.

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