Güstrow : Innungsbeste ausgezeichnet

Gratulation und Auszeichnung: Ralf Hermes von der IKK gratuliert den beiden Innungsbesten Lasse Greitsch und Tim Thormählen (v. r.). Tim Thormählen wurde darüber hinaus in Güstrow als bester Lehrling des Jahrgangs geehrt.
Gratulation und Auszeichnung: Ralf Hermes von der IKK gratuliert den beiden Innungsbesten Lasse Greitsch und Tim Thormählen (v. r.). Tim Thormählen wurde darüber hinaus in Güstrow als bester Lehrling des Jahrgangs geehrt.

Auf der zentralen Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Güstrow erhielten 50 Auszubildende den Gesellenbrief.

svz.de von
09. März 2018, 21:00 Uhr

Ein großer Tag für 50 Lehrlinge in den Ausbildungsberufen Kfz-Mechatroniker, Metallbauer, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektronik, Tischler, Land- und Baumaschinenmechatroniker, Maler und Lackierer, Fahrzeuglackierer und Friseure. Nach dreieinhalb Ausbildungsjahren sprach sie Kreishandwerksmeister Rainer Müller in Güstrow von ihren Verpflichtungen als Lehrlinge frei und erhob sie in den Gesellenstand.

Insgesamt hatten sich 59 Lehrlinge zur Gesellenprüfung angemeldet, aber nur 50 erreichten das Ziel. Acht Azubis scheiterten an der theoretischen Prüfung, einer sogar in beiden Prüfungsteilen. Sechsmal konnten die Prüfungskommissionen die Note „gut“, 18 Mal das Prädikat „befriedigend“ und 26 Mal die Note „ausreichend“ erteilen. „Natürlich hätten die Ergebnisse besser sein können, es ist immer Luft nach oben. Aber unterm Strich bin ich doch recht zufrieden“, schätzte der Kreishandwerksmeister ein.

Als Innungsbeste der Kreishandwerkerschaft Güstrow wurden bei den Metallbauern Lasse Greitsch von der Metall- und Kunstschmiede Güstrow und bei den Kfz-Mechatronikern Tim Thormählen vom Autohaus Nord Güstrow ausgezeichnet. Tim Thormählen erreichte darüber hinaus mit 85 Prozent das beste Ergebnis des Jahrgangs. „Das war eine gute Zeit, die ich als Lehrling im Autohaus Nord hatte. Ich habe viel gelernt“, schätzte der 22-Jährige ein, der nach seiner Ausbildung zum Ferdinand Schultz Nachfolger Autohaus nach Teterow wechselt. Eine Entscheidung, ob er eine Meisterausbildung anschließt – wie vom Kreishandwerksmeister in seiner Rede vorgeschlagen -, hat er noch nicht getroffen.

Insgesamt schätze Müller die Lage des Handwerks positiv ein. „Wie die gesamte Wirtschaft auch befinden wir uns in einer stabilen Situation. Die Auftragsbücher in den meisten Betrieben sind voll“, sagte er. Als zunehmendes Problem sieht er nicht besetzte Lehrstellen und einen daraus resultierenden Fachkräftemangel. „Viele Jugendliche sehen ihre persönliche Perspektive nicht im Handwerk. Da müssen wir ansetzen und die Chancen und Möglichkeiten, die unser Berufsstand bietet, besser herausstellen“, erklärte er.

Die Festrede auf der zentralen Freisprechung in der Güstrower „Viehhalle“ hatte Landrat Sebastian Constien (SPD) gehalten. Er versäumte nicht, den Eltern, die den Jugendlichen den Rücken freigehalten, und den Ausbildern, die ihnen viel für ihre Zukunft beigebracht hätten, zu danken.


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