Offene Schultüren : Infos zum Schulalltag und mehr

Emsig beim Wiegen: Theo Max Schneider und Nick Fröhling schauten sich in der Thomas-Müntzer-Schule um. Fotos: Sieglinde Seidel
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Emsig beim Wiegen: Theo Max Schneider und Nick Fröhling schauten sich in der Thomas-Müntzer-Schule um. Fotos: Sieglinde Seidel

Regionalschule „Thomas Müntzer“ und John-Brinckman.Gymnasium stellten sich am Sonnabend vor

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18. Januar 2016, 05:53 Uhr

Die Thomas-Müntzer-Schule und das John-Brinckman-Gymnasium öffneten am Sonnabend ihre Türen. Künftige Schüler der 5. Klasse bzw. der 7. Klasse und ihre Eltern bekamen die Gelegenheit, sich umzuschauen, bevor sie entscheiden, auf welche Schule sie ihre Kinder nach der Grundschule bzw. nach der Orientierungsstufe schicken. Eltern und Schüler kamen reichlich.


Im John-Brinckman-Gymnasium


Im Brinckmangymnasium begeisterten zu Beginn der Informationsstunde der Chor, der Kammerchor sowie die Band „Crosswalk“. Sie boten einen Einblick in die zusätzlichen Angebote der Schule. Die Aula reichte nicht aus, um alle Besucher zu fassen. „Wir möchten an solch einem Tag auch zeigen, welche Angebote es neben dem regulären Unterricht gibt“, betonte Schulleiter Jan Rädke. Für ihn war es der erste Tag der offenen Tür an dieser Schule. Erst seit dem vergangenen Sommer leitet er die Schule mit über 700 Schüler.

In den Unterrichtsräumen konnten sich die künftigen Siebtklässler über Unterrichtsinhalte informieren. Sehenswürdigkeiten Spaniens waren im Spanisch-Raum aufgebaut und passend dazu hatten die Schüler der jetzigen 7. Klassen ein Spiel erarbeitet, in denen spanische Begriffe Bildern zugeordnet werden mussten. Die Besucher konnten einen Schnupperkursus im Line-Dance belegen, sich mathematischen Knobeleien widmen, chemische Experimente ausführen oder mikroskopieren. Jetzige Schüler führten die künftigen Mitschüler durch das Haus, damit sie sich im nächsten Schuljahr schnell zurechtfinden.


Besuch in der Thomas-Müntzer-Schule


In der Thomas-Müntzer-Schule wurden künftige Schüler ebenfalls durchs Schulhaus geführt und hatten reichlich Gelegenheit, ihre Fähigkeiten auszuprobieren. Theo Max Schneider und Nick Fröhling probierten lange, um das genaue Gewicht einer Zitrone heraus zu bekommen. Andere Schüler arbeiteten sich an Holzbausteinen ab. Schulleiterin Manuela Siegesmund informierte derweil u.a. über die Essensversorgung, den Ablauf des Schulalltags und das Bauvorhaben. Ein Ersatzbau für den Container auf dem Hof ist lange schon im Gespräch. Ob es in diesem Jahr losgehen kann, ist noch offen. „Wir hoffen sehr, dass die Stadt die notwendigen Fördermittel bekommt“, sagt die Schulleiterin. Derzeit wird erst einmal das Dach des Containers erneuert, damit die Schüler im Trockenen sitzen.

Ein ganz wichtiger Bestandteil der Thomas-Müntzer-Schule ist das Angebot des Produktiven Lernens. Derzeit besuchen 25 Schüler die beiden Klassen, in denen Schülern die Möglichkeit gegeben wird, die Berufsreife zu erreichen. Das Angebot sei für Schüler gedacht, die ihre Leistungen mehr im praktischen Bereich haben, erklären Birgit Schön und Gerlind Schröder. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Anne Borgwardt kümmern sie sich um diese Jungen und Mädchen. Drei Tag in der Woche werden diese Schüler in einem Betrieb erwartet und zwei Tage ergänzen sie in der Schule ihre Kenntnisse. Manche entscheiden nach Ende der zwei Jahre, dass sie doch noch die mittlere Reife schaffen können und absolvieren dann die dafür notwendigen Prüfungen. 

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