Pflegesozialplan im Landkreis Rostock : In Sachen Demenz dazu gelernt

Der Umgang mit Demenzkranken will gelernt sein. Auch Verwaltungsmitarbeiter werden deshalb im Umgang mit Gedächtnisgestörten geschult.
Der Umgang mit Demenzkranken will gelernt sein. Auch Verwaltungsmitarbeiter werden deshalb im Umgang mit Gedächtnisgestörten geschult.

Eine Schulung soll den Umgang der Verwaltungsmitarbeiter mit Menschen mit Gedächtnisstörungen verbessern. Ob das wirklich hilft, soll sich zeigen.

svz.de von
05. November 2018, 09:23 Uhr

Mitarbeiter der Kreisverwaltung kommen bei ihrer Arbeit auch mit Menschen in Kontakt, deren Gedächtnisleistung nachlässt oder die bereits an einer Demenz erkrankt sind. Der richtige Umgang mit den besonderen Bedürfnissen und Verhaltensweisen dieser Menschen trägt dazu bei, sie und ihre Angehörigen besser unterstützen zu können. Deshalb, so informiert der Landkreis, haben 16 Beschäftigte aus dem Sozialamt, dem Gesundheitsamt und den Pflegestützpunkten jetzt eine Schulung absolviert.

Über das Krankheitsbild und daraus entstehende Folgen seien die Mitarbeiter von Dr. Antje Kloth, Chefärztin des Geriatriezentrums Tessin und ärztliche Leiterin des Vereins „Gerio“ in Tessin, informiert worden. „Die Mitarbeiter können nun die damit einhergehenden Veränderungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen besser einschätzen“, erklärt Kreissprecher Michael Fengler. Innerhalb der Verwaltung könnten sie außerdem ihr Wissen weitergeben. Fengler weiter: „Das ermöglicht zielgerichtetere Hilfe an vielen Stellen, um ein möglichst lange selbstbestimmtes Leben im gewohnten familiären und sozialen Umfeld der Betroffenen zu organisieren.“ Das sei ein wesentliches Ziel der Pflegesozialplanung des Landkreises Rostock. (svz)



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