Lob und Kritik : In Heidbergen noch viel zu tun

Eine Sitzgruppe an der Kreuzung Güstrow/Mühl Rosin in Richtung Schafsbruch ist seit Jahren total in Brombeeren eingewachsen.
Eine Sitzgruppe an der Kreuzung Güstrow/Mühl Rosin in Richtung Schafsbruch ist seit Jahren total in Brombeeren eingewachsen.

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11. April 2015, 06:00 Uhr

Adelheid Schüller aus Güstrow ist sauer. Oft ist sie mit ihrem Dachshund in den Heidbergen unterwegs. Auch jetzt wieder, um einen informativen Weg für den Besuch der Teckelgruppe Rostock, der für den 16. Mai geplant ist, auszukundschaften. „Doch leider musste ich dabei viele traurige Entdeckungen machen“, sagt sie.

Es habe schon an der Kreuzung Güstrow/Mühl Rosin in Richtung Schafsbruch begonnen. „Der Parkplatz ist verwildert und eine tolle Sitzgruppe seit Jahren eingewachsen in Brombeeren“, schildert Adelheid Schüller. Am Schafsbruch, mit Blick auf die Wiese, wo oft Kindergarten- und Schulkinder spielen würden, wäre die Sitzgruppe sicher sinnvoller platziert, schlägt sie vor. „Dann wäre sie auch für ältere Spaziergänger eine gute Möglichkeit zur Rast.“ Doch nicht nur Kritik, sondern auch Lob verteilt die SVZ-Leserin, besonders an die Gemeinde Mühl Rosin, die schon für eine Bank auf dem Weg in Richtung Kirch Rosiner Fischtreppe gesorgt habe.

Am Beginn des Müllerwegs stieß Adelheid Schüller auf einen vorbildlichen Wegweiser zum ,,Utkiek“. „Doch was fand ich dort vor? Nichts mit ,,Utkiek’, keine schöne Aussicht mehr zum See und zu den Bootshäusern, wie früher. Sehr schade!“ Die Treppen im Gelände seien stark ausgespült, die Aussichtsplattform nicht erneuert. „Kein Ort zum Verweilen“, sagt sie. Auch beim ,,Elisabethstein“ würde es nicht viel besser aussehen. „Alles unaufgeräumt, der Ständer der Info-Tafel marode, das Info-Blatt stark verwittert und auch der Stein selbst hätte mal eine Frischekur verdient“, sagt Adelheid Schüller. Gerade im Hinblick auf das Projekt „Erlebnisvielfalt Inselsee“ sei es schade, wenn nur Teilbereiche des Gesamtprojektes den touristischen Ansprüchen genügen würden.

„Unsere Teckelwanderung im Mai wird aber auf jeden Fall durchgeführt“, ist sie überzeugt.

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