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Güstrow : In Güstrow rockt’s und schlagert’s

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nazareth, Creedence Clearwater Revived und Marianne Rosenberg spielen und singen in der Barlachstadt.

von
erstellt am 02.Aug.2017 | 05:15 Uhr

Eine ganze Reihe von Rock- und Popgrößen hat sich für einen Trip in die Barlachstadt angekündigt. Marianne Rosenberg, Schlager-Ikone der 70er-Jahre, will am 30. September Güstrow tanzen lassen. Rockiger wird es am 9. Dezember, wenn Nazareth kommt. Für das kommende Jahr, am 10. März, hat sich dann Creedence Clearwater Revived angekündigt.

Vielseitige Künstlerin zeigt neue Seiten

Marianne Rosenberg, dieser Name steht für große Disco-Klassiker. Aber der „Sound Rosenberg“ lässt sich nicht einfach auf simple Takt- und Textmuster reduzieren. Handgemachter Jazz, rhythmische Dancefloor-Hymnen, sphärische Trance-Reisen und betörende Balladen – das alles sind Klangwelten der vielseitigen Musikerin. Auch das neue Album „Regenrhythmus“ bedient keine Klischees. Wieder stößt Marianne Rosenberg eine neue Tür auf und überrascht mit einer weiteren Facette ihres Könnens: feinster Elektro-Pop und Texte, die die Seele berühren.

Zu erleben ist sie am 30. September in der Sport- und Kongresshalle ab 20 Uhr. Zur After-Show-Party wird ab 23 Uhr „Die Schlagermafia“ einheizen. DJ Geert Sager und Djane Yvonne runden den Abend mit einem Party-Pur-Programm ab.

Hard-Rock-Legende in der Kartoffelhalle

Konventionellen, sauber gespielten Hard-Rock mit einem wohlklingend klagenden Gesang machten die schottischen Nazareth aus der Nähe von Edinburgh ab 1969 zu ihrem Programm. Gegründet wurde die Band von Dan McCafferty (Gesang), Manny Carlton (Gitarre), Pete Agnew (Bass) und Darrel Sweet (Drums). Der harte Kern der Band blieb über 20 Jahre zusammen. In diesen zwei Jahrzehnten bewährte sich Nazareth als solide und perfekt eingespielte Live-Formation, die ein Dutzend Top-Hits und fünf Bestseller-Alben verbuchen konnten. Millionenhits wie „Love Hurts“, „This Flight Tonight“ und „Dream On“ wurden zu Meilensteinen der Rockmusik und die Band zu einer der einflussreichsten Hardrock-Formationen der 70er- und 80er-Jahre. Spätere Legenden wie Guns N‘ Roses und Metallica zählen Nazareth zu ihren wichtigsten Einflüssen. So gehört die Band in eine Riege mit Led Zeppelin, Deep Purple und Black Sabbath. Als 1973 Richie Blackmore einen Nachfolger für den geschassten Ian Gillan bei Deep Purple suchte, fragte er nach einem gemeinsamen Auftritt als erstes den Nazareth-Frontmann – und bekam glatt eine Abfuhr.

Nazareth ist eine der wenigen Bands jener Zeit, die es bis heute geschafft haben sich im harten Musikgeschäft zu behaupten und ihre Originalität zu bewahren. Seit dem Frühjahr 2014 hat die Band mit Carl Sentence (ehemals Sänger bei Leading Star, Monroe, Tokio Rose und Krokus) einen neuen Frontmann, der von Dan McCafferty, der sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste, höchst persönlich ausgewählt und in die Band eingeführt worden ist. Mit frischem Elan ging die Band ins Studio, heraus kam das neue Studio-Album „Rock 'n' Roll Telephone“, welches wieder an den typischen alten Hardrock-Sound erinnerte und das erfolgreichste Nazareth-Album der letzten 20 Jahre werden sollte.

In Güstrow rockt Nazareth am 9. Dezember die Kartoffelhalle in der Glasewitzer Chaussee ab 20 Uhr. Eröffnet wird der Konzert-Abend von der deutschen Rock-Hoffnung Piledriver.

Die alten Hits von CCR leben wieder auf

Die „Double Anniversary Europe Tour – 50 Jahre CCR + 20 Jahre Creedence Clearwater Revived Featuring Johnnie Guitar Williamson“ kommt am 10. März in die Sport- und Kongresshalle nach Güstrow. Die Woodstock-Legende CCR galt in den späten 60ern und frühen 70ern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt. Mit den Hits wie Suzie Q., Proud Mary, Bad Moon Rising, Who'll Stop the Rain, Hey Tonight, Have You Ever Seen the Rain u.v.m. tourt ihr Quasi-Nachfolger seit einigen Jahren durch Europa. 1997 scharte der Gitarrist Johnnie Guitar Williamson, einst Mitglied bei den legendären Bands Titanic und den Animals, auserlesene Musiker um sich, um anlässlich der 30-Jahres-Feier die Musik und den Sound von Creedence Clearwater Revival wieder auferstehen zu lassen. Mit dem typischen Gitarrensound, mittels der betagten Fender Deville-Verstärkern, wurde den vielen alten CCR-Hits neues Leben eingehaucht. Mit dem neuen Frontmann John W. Doyle hat die Band zudem ein Pendant für Ur-CCR-Sänger John Fogerty gefunden, das mit enormer Bühnenpräsenz besticht.

Eröffnet wird der Abend von Beat-Club Leipzig mit einem Querschnitt von Hits der 60er- und 70er-Jahre.
 

Ticketverkauf

Eintrittskarten für alle drei Events gibt es in der SVZ-Geschäftsstelle Güstrow, Domstraße 9, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen wie der Güstrow-Information. Zusätzlich für Marianne Rosenberg  im Shockhouse Güstrow und bei  BK Event in Lalendorf. Für Nazareth auch  in  Bützow bei der Tourist-Information.

(Frühbucherpreise für Nazareth  bis 31. August, für „CCR“ bis 31. Oktober)

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