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SVZ-Wochenend-Interview : In einer Cocktailbar in der Karibik

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Andreas Millat / Der 53-Jährige ist seit Februar Direktor des Amtsgerichts Güstrow

Geboren 1962 in Kiel, studierte Andreas Millat Rechtswissenschaften an der Christian-Abrechts-Universität seiner Heimatstadt. Seine juristische Laufbahn begann er im Justizministerium Schwerin, wechselte dann zum Landgericht und zum Oberlandesgericht Rostock. Als Richter am Oberlandesgericht war er bereits seit August 2012 mit der Aufgabe des Direktors des Amtsgerichts Güstrow beauftragt. Im Februar übernahm Andreas Millat dann schließlich den Dienstposten des Direktors am Amtsgericht.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich bin gern zu Hause. Allerdings bin ich ein „Bewegungsjunkie“. Ich kann nicht lange still sitzen. Meine Lieblingsplätze sind daher die unterschiedlichen Lauf- und Radfahrstrecken in meiner Umgebung.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Radfahren ist im Stadtkern nur eingeschränkt möglich. Ich würde mich für mehr Radwege einsetzen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Die Arbeit bestimmt einen großen Teil meines Tagesablaufs. Ich kann daher häufig im Amtsgericht angetroffen werden. Den Triathlon im August am Inselsee habe ich die letzten Jahre auch nie versäumt.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Mathe-Nachhilfe!
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Was ich mit dem Geld gemacht habe, weiß ich allerdings nicht mehr. Mir fallen da nur die üblichen Verdächtigen eines Teenagers ein: Schallplatten oder Bücher kaufen oder irgendein Blödsinn im Zusammenhang mit Mädchen.
Was würden Sie gerne können?
Die Antwort fällt einem Triathleten leicht: schneller schwimmen, schneller Rad fahren und schneller laufen.
Was stört Sie an anderen?
Bei einigen Mitmenschen stört mich der fehlende Humor oder die dummen Ausreden.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich lache gern über gelungene Streiche. Ich bin da ebenso häufig Täter wie Opfer, gelacht wird am Ende aber immer.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe mir eine teure neue Uhr gekauft, obwohl die alte ebenfalls teure Uhr noch sehr gut funktioniert.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich neige nicht zur Heldenverehrung.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Mr Mercedes“ von Stephen King.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Irgendwie schaffen es alle Fernsehsendungen, dass ich doch mal eine verpasse. Die Heute-Show versuche ich regelmäßig zu sehen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei einem Fußballspiel – aber nur, wenn man mich mitspielen lässt.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich sehe mich in einer Cocktailbar mit Blick auf die Karibik, dann nimmt neben mir James Bond oder Scarlett Johanssen Platz. Ich hoffe, die SVZ kann da was vermitteln.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Das hängt ausschließlich davon ab, was auf der Dose steht.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Amazing Grace“ – aber nicht in Verbindung mit einer Beerdigung.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Eine schöne Uhr, die ich von meiner Frau geschenkt bekommen habe. Das ist übrigens nicht die Uhr, die ich gerade ersetzt habe.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich sehe mich in einer Cocktailbar mit Blick auf die Karibik...
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Ich sehe mich in einer Cocktailbar mit Blick auf die Karibik...
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
James Bond und Scarlett Johanssen.


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