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Offene Türen : In den Kulissen der Fachhochschule

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Tag der offenen Tür an FHöVPR / Staatssekretär Schröder will mehr Dozenten

Zum vierten Mal öffnete die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege (FHöVPR) ihre Türen. Das abwechslungsreiche Programm lockte den ganzen Sonnabend Besucherscharen in die Goldberger Straße. Einen Großteil der Gäste machten Studien- und Ausbildungsinteressierte aus. Die potenziellen Bewerber konnten neben den zahlreichen Informationsmöglichkeiten auch in der Praxis erfahren, was es heißt, an der FHöVPR zu lernen. Es gab Schnuppervorlesungen, die Kinder- und Jugend-Uni sowie erstmals ein Bewerbungscenter.

„In diesem Jahr bieten wir zukünftigen Bewerbern zum ersten Mal am Tag der offenen Tür die Möglichkeit, sich an dem Bewerbungsverfahren der Fachhochschule zu probieren“, sagte Daniela Hett, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. In Form von schriftlichen Tests, einem Diktat sowie einem Sporttest konnten sich die Interessierten ein genaues Bild über die Bewerbungsabläufe machen. So versuchte sich Tina Haak aus Schwaan am schriftlichen Wissenstest, der für ein Studium der Öffentlichen Verwaltung absolviert werden muss. „Ich finde es super, dass man heute erfahren konnte, was dann beim echten Auswahlverfahren auf einen zukommt“, erzählte die 17-Jährige, die nach dem Abitur gern in Mecklenburg bleiben möchte.

Doch auch die Gäste, die einfach mal in die Fachhochschulwelt reinschnuppern wollten, konnten einiges entdecken. Eine Ausstellung über die Polizei im NS-Staat, Einblicke in die Kriminaltechnik boten sich an sowie ein großer Bücherbasar. Dessen Erlöse sollen den Familien, die im Mai in Groß Tessin und im August auf dem Güstrower Markt bei Großbränden ihr Zuhause verloren, zu Gute kommen.

Eine durchweg positive Resonanz zog Marion Rauchert, amtierende Direktorin der Fachhochschule: „Wir sind über den positiven Zuspruch erfreut und es ist toll, dass das Interesse an einer Karriere im Öffentlichen Dienst so groß ist“, sagte die Direktorin.

Sebastian Schröder, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, zeigte der Güstrower Fachhochschule am Tag der offenen Tür seine Unterstützung. „Den jungen Leuten, die ihre Ausbildung an der FHöVPR absolvieren, wird eine aussichtsreiche Zukunft geboten. Ich möchte mich künftig für neue Dozentenstellen stark machen, um den Abgängen, die im Jahr 2019 auf uns zu kommen, entgegen zu wirken“, sagte Schröder.

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