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Güstrower Anzeiger

21. Oktober 2017 | 21:41 Uhr

Wichtig beim Baden : Immer den Strand im Blick

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes hat alle Hände voll zu tun / Schlauchboot in Krakow am See nicht mehr einsatzfähig

svz.de von
erstellt am 12.Jun.2014 | 06:00 Uhr

Je höher die Temperaturen, desto voller sind die Strände und Badestellen in der Region. Für die Mitglieder der Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Güstrow beginnt damit die Hochsaison. Jeden Tag von 9 bis 19 Uhr sind immer zwei von ihnen am Inselsee stationiert, wo sie das bunte Treiben genau im Blick behalten. „Wir versuchen auch verstärkt, die Dienste auf die neuen Bedingungen anzupassen“, sagt Christian Möller.

Damit spielt der Wachleiter auf die baulichen Veränderungen am Inselsee an. Denn die Station der Wasserwacht befindet sich jetzt nicht mehr unmittelbar am Wasser, ist nun um einige Meter nach hinten versetzt. An der alten Stelle überblicken sie das Geschehen nun von einem Strandkorb aus. „Es soll immer jemand an der Station und direkt am Wasser sein, um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten“, so Christian Möller. Diese müssten allerdings auch selbst dazu beitragen. „Der Strand muss sauber gehalten werden“, so Christian Möller. In den vergangenen Jahren habe der Müll allerdings immer mehr nachgelassen. „Viele sind einsichtig, wenn man mit ihnen redet“, erzählt Christian Möller.


Neues Schlauchboot für Krakow am See


Neben dem aktiven Einsatz der Rettungsschwimmer und freiwilligen Helfer ist auch einwandfreie Ausrüstung unerlässlich. In dieser Hinsicht kämpft die Wasserwacht derzeit mit einem großen Problem: Ein Rettungsboot in der Badeanstalt in Krakow am See, in der die Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Güstrow ebenfalls im Einsatz sind, ist stark beschädigt und somit nicht mehr einsatzfähig. „Wir haben es aus dem Winterquartier geholt und festgestellt, dass sich die Klebeverbindungen lösen“, erklärt Christian Möller.

Die Anschaffung eines neuen Bootes stellt den Ortsverband nun vor eine Herausforderung. Zwar hat der DRK-Kreisverband 2400 Euro zur Verfügung gestellt, allerdings als Darlehen. So kann die Wasserwacht schon in der nächsten Woche mit einem neuen Boot rechnen – muss dafür aber einen großen Teil der Kosten begleichen. Aus diesem Grund wurde schon der Eigenanteil für die Arbeitskleidung der Mitglieder erhöht. Da das allein nicht reicht, appelliert Christian Möller auch an lokale Firmen und Institutionen, dem Verband bei der Finanzierung des Bootes unter die Arme zu greifen. „Es wäre toll, wenn wir 1000 Euro zusammen bekämen“, sagt er.

Genutzt wird das Schlauchboot vor allem auf Veranstaltungen wie dem Güstrower Inselseefest. „Ohne das Boot wäre die komplette Absicherung solcher Feste schlicht unmöglich“, so Möller. Zudem würden auch die Rettungsschwimmer mit dem Boot ausgebildet – ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit. Und die darf in keinem der Ortsverbände zu kurz kommen. Schließlich sind etwa 50 der insgesamt 230 Mitglieder Jugendliche.

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