Krakow am See : Im Herzen den Feuerwehrsport

Wolf-Dieter Lakatsch ist ständig bei Veranstaltungen der Feuerwehr in Charlottenthal im Einsatz, zuletzt vergangenes Wochenende als Wettkampfrichter beim Kinder- und Jugend-Feuerwehrsportfest.
Wolf-Dieter Lakatsch ist ständig bei Veranstaltungen der Feuerwehr in Charlottenthal im Einsatz, zuletzt vergangenes Wochenende als Wettkampfrichter beim Kinder- und Jugend-Feuerwehrsportfest.

20 Fragen Wolf-Dieter Lakatsch, Übungsleiter Feuerwehrsport in Charlottenthal.

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10. Juni 2017, 12:00 Uhr

Wahrlich ein Charlottenthaler Urgestein ist Wolf-Dieter Lakatsch. Vor 61 Jahren in Güstrow geboren, wuchs er in Charlottenthal auf. Die Schule besuchte er in Groß Grabow, später in Krakow am See und für das Abitur die EOS „John Brinckman“ in Güstrow. Nach Maschinenbau-Studium an der Uni Rostock arbeitete der Diplomingenieur bis 1989 in diversen Positionen im Prüf- und Versuchsbetrieb Charlottenthal (PVB). Nach verschiedenen Arbeitsstellen nach der Wende ist Wolf-Dieter Lakatsch seit 15 Jahren im Metallverarbeitungsbetrieb VDV Krakow am See tätig, seit drei Jahren als 2. Geschäftsführer. Weit über die Region hinaus ist Wolf-Dieter Lakatsch als Gründer, Trainer und Organisator des auch international sehr erfolgreichen Teams MV im Feuerwehrsport bekannt. Die Gesamtverantwortung für die Truppe, die ihren Kern in Charlottenthal hat, hat Lakatsch inzwischen abgegeben, doch die Frauen trainiert er weiterhin.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Den gibt es nicht. Ich fühle mich dort wohl, wo meine Familie ist bzw. meine Freunde sind.
Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?

Vielleicht, obwohl ich weiß, dass es sehr schwer ist, einen Investor für das im letzten Jahr abgebrannte Schloss suchen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

In der Firma oder auf dem Feuerwehrsport-Trainingsplatz in Charlottenthal.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Beim Kartoffeln sammeln in der LPG Charlottenthal.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Für ein Sporthemd.
Was würden Sie gerne können?

Ein Instrument spielen.
Was stört Sie an anderen?

Unehrlichkeit und Respektlosigkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über unseren Enkel Felix, als er mit seiner Mutter geschimpft hat, obwohl er noch nicht richtig sprechen kann.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Mit einem 30-Jährigen gewettet, dass ich die 100 Meter schneller laufe als er.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Meine Frau. Weil sie liebevoll und ehrlich, aber auch konsequent ist.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Aus Zeitgründen im Moment keins.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Nie geht nicht. Aber ich versuche oft, das Nordmagazin zu sehen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Eher bei einem Fußballspiel.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Bernd Schröder, den ehemaliger Bundesligatrainer der Fußballfrauen von Turbine Potsdam. Der hat viele Ecken und Kanten, aber er hat extrem viel geleistet.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Eher schon klassische deutsche Gerichte, da ich nur zu Weihnachten koche.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Das ist der Titel „Nobody To Love“ von Sigma. Das war der Mannschaftssong unserer Mädels bei der WM im Feuerwehrsport 2014 in Kasachstan, bei der wir Weltmeister wurden.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zu meinem 60. Geburtstag habe ich von meiner Familie, meinen Freunden und den Sportlern des Teams MV eine Urlaubsreise mit meiner Frau zusammen nach Irland geschenkt bekommen.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Noch einmal nach Irland in den Urlaub fahren.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?

Mich mehr um meine Enkelkinder kümmern, den Feuerwehrsport ein bisschen unterstützen und ab und zu Fahrrad fahren.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Unserem ehemaligen Bürgermeister Dirk Grosche. Er engagiert sich extrem viel für das Gemeinwohl im Ort.

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