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SVZ-Serie zum Ehrenamt : Im Einsatz für Mensch und Tier

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

SVZ-Serie „Ehrensache“: Andreas Bremer (32) gehört zur Freiwilligen Feuerwehr Güstrow

Seit gut zwei Jahrzehnten gehört für Andreas Bremer die Feuerwehr zu seinem Alltag. Der 32-jährige kam nach einer Zugehörigkeit in der Jugendfeuerwehr in Diekhof 1999 zur Freiwilligen Feuerwehr Güstrow. Hier ist er im aktiven Dienst und hat seitdem schon manchen Einsatz mit bestritten. Es ist für ihn ein Ehrenamt, das ihn ausfüllt.

„Ich tue das gern und denke dabei vor allem daran, dass ich so Menschen helfen kann“, sagt Andreas Bremer und fügt hinzu: „Und außerdem ist der Zusammenhalt in der Gruppe sehr gut.“ Die Begeisterung seines Bruders an der Feuerwehr hatte den heute 32-Jährigen schon frühzeitig angesteckt. Damals sei der Nachwuchs rar gewesen und er so schon als Achtjähriger zu den Blauröcken gekommen. Neben seiner Liebe zum Fußball – noch heute spielt er bei den Alten Herren – nehme die Feuerwehr aber immer den ersten Platz ein. Dies akzeptiere auch Freundin Carolin, mit der Andreas Bremer seit dreieinhalb Jahren leiert ist. Wenn sie Zeit habe, sei sie auch mit dabei, wenn sich die Feuerwehrgruppe zum Grillabend oder auch zum Bowlen treffe.

Geboren in Güstrow, wuchs Andreas Bremer in Diekhof auf. Der ausgebildete Maler und Lackierer ist heute bei der Abfallentsorgung tätig. Bewegung hat er dabei genug, ist er doch in der Region Güstrow jeden Tag unterwegs.

Als er 1999 nach Güstrow zog, begann Andreas Bremer sofort mit dem aktiven Dienst. Er besuchte einen Grundlehrgang und es folgten viele Weiterbildungen. Auch eine Atemschutzsusbildung absolvierte er. „In diesem Bereich habe ich schon weit über 100 Einsätze“, erzählt der Löschmeister. Dabei erinnert er sich sofort an die Brandserie in Güstrow. „Das war schon schlimm“, erzählt er. Wenig Schlaf war in diesem Wochen nur eine der Auswirkungen. Wenigstens seien dabei keine Menschen zu Schaden gekommen. Das ist bei Unfällen, zu denen die Kameraden gerufen werden, oft anders. „Dann hilft nur, mit den anderen darüber zu reden“, ist sich Andreas Bremer sicher. Doch die Feuerwehr rettet nicht nur Menschenleben. Erst kürzlich, versuchte er ein Reh aus dem Inselseekanal zu ziehen, das im Eis eingebrochen war. „Es war schon länger im Wasser und ist leider verendet. Wäre ich doch nur etwas früher gekommen“, erzählt er.

Daneben gibt es weniger aufregende Einsätze. Am Dienstag beispielsweise wurde die Feuerwehr gerufen, weil eine Brandmeldeanlage Alarm geschlagen hatte. „Der Boiler hatte gekocht. Wir haben den Stecker gezogen und alles war gut“, erzählt der 32-Jährige.

Seinen Ausbildern ist Andreas Bremer sehr dankbar. Und wenn er einmal nicht mehr so fit sein sollte, dann würde er gern anderen zeigen, was er selbst gelernt hat. Doch das hat noch Zeit. Derzeit sorgt auch die Feuerwehr mit regelmäßigem Sport einmal die Woche dafür, dass er seine Fitness erhält.

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