Landesliga : Im Dreierpack auf Siegeskurs

Bölkows Patrick Ramp (M.) vergab gerade in der 1. Halbzeit zahlreiche gute Chancen. Hier scheitert der Stürmer an Hafen-Schlussmann Andreas Möller. Fotos: anne schwartz (2)
Bölkows Patrick Ramp (M.) vergab gerade in der 1. Halbzeit zahlreiche gute Chancen. Hier scheitert der Stürmer an Hafen-Schlussmann Andreas Möller. Fotos: anne schwartz (2)

Fußball-Landesliga Nord, 19. Spieltag: Ribnitz-Damgarten – Güstrow 0:2 (0:0), Bölkow – Hafen 3:0 (0:0), Laage – Tribsees 1:0 (0:0)

svz.de von
19. April 2015, 16:23 Uhr

Die Landesliga-Kicker waren am 19. Spieltag der Nord-Staffel im Dreierpack auf Siegeskurs. Der Güstrower SC gewann am Bodden gegen Ribnitz-Damgarten 2:0 (0:0), der Bölkower SV Hafen Rostock 3:0 (0:0) und der Laager SV holte auf eigenem Platz gegen Tribsees ein 1:0 (0:0).


GSC mit etwas Mühe, letztlich aber souverän


Mit etwas Mühe, aber letztlich souverän löste der GSC durch zwei Tore des eingewechselten Helmut Derr seine Aufgabe beim PSV Ribnitz-Damgarten. Damit behauptete er seinen Sieben-Punkte-Vorsprung auf den FSV Kühlungsborn (3:1 gegen Trinwillershagen). In der Boddenstadt bestimmten die Gäste zwar das Geschehen, leisteten sich allerdings im Aufbau zu viele Unzulänglichkeiten. Es machte sich bemerkbar, dass die Güstrower auf die erkrankten Sava-André Mihajlovic und Kevin Kleindorff verzichten mussten. Der PSV kam vor dem Wechsel zu zwei guten Chancen. GSC-Keeper Florian Kirsch zeigte sich allerdings auf dem Posten. Auf der Gegenseite versäumten zweimal Nico Hinrichs sowie Björn Plate und Philipp Keup die Führung. „Wir wussten, dass es ein schweres Stück Arbeit werden würde, machten uns das Leben teilweise aber unnötig schwer. Gerade bei eigenem Ballbesitz hatten wir Fehlpässe und unnötige Rückpässe“, sagte GSC-Trainer Sven Lange.

Nach dem Wechsel bewies Lange ein goldenes Händchen mit der Einwechslung des Torschützen Helmut Derr. Nach Kombinationen über Hinrichs und Plate war er zur Stelle (62., 77.). „Ribnitz hat gut mitgespielt und war auch nach den Erfahrungen aus dem 0:1 Hinspiel ein harter Gegner. Allerdings konnten wir am Ende zusetzen, während dem Gegner etwas die Luft ausging“, sagte Lange, der nun auf die entscheidenden Spiele gegen Bölkow und Kühlungsborn blickt.“ 

GSC: Kirsch – Hopp, Bartel, Bildhauer, Staben, M. Barachini (46. Derr), Hinrichs (86. Brüsehaver), Fichelmann (82. Peters), Hawich, Plate, Keup


Laage: hart erkämpfter Heimsieg


Einen hart erkämpften Heimsieg erzielten die Laager gegen den Tribseeser SV. In der ersten Halbzeit übernahmen die Laager sofort die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste wiederum verteidigten geschickt und kompromisslos.

In der zweiten Halbzeit standen die Gäste noch weiter hinten drin, wollten einen Punkt. Die Laager spielten weiter mit großem Aufwand, aber ohne große Chancen. In der 70. Minute wurde ihre Dominanz aber mit dem Siegestor belohnt. Christian Klein erzielte es aus Nahdistanz nach Vorarbeit von Willi Habel und nachdem die Hereingabe mehrfach abgefälscht wurde. Danach blieben Laager Chancen trotz überlegenen Spiels weiter aus. Die Gäste wiederum hatten dem auch nichts mehr entgegen zu setzen und so blieb es beim mehr als verdienten Sieg für die Laager. Trainer Heiko Seeger : „Wir agierten geduldig und erzielten völlig verdient den Siegtreffer.“ 

Laage: Meinke, Bremer, Pieper, Ahrens, Habel, Knoch, Ch. Klein, Schmechel, Renzsch, Topp, R. Klein


Bölkower von Beginn an gefährlich


Von Beginn an spielte sich der Bölkower SV immer wieder gefährlich vor das Tor von Hafen Rostock durch. Nach rund zehn Minuten vergaben Pisarski und Linda Tormöglichkeiten. Später scheiterten D. Rosinski (Latte) und Ramp.

Kurz nach Wiederanpfiff fiel durch Pisarski die Führung (46.). Stach gelang per Kopf das 2:0 (69.). Den Endstand stellte K. Rosinski her als er nach schönem Passspiel mit D. Rosinski im Sechzehner nur noch abschließen musste (74.). Weitere Chancen vergaben Fehlhaber und der eingewechselte Jornitz. Hafen Rostock hatte nur sehr wenige Gelegenheiten und konnte froh sein, dass nicht noch mehr Tore für den BSV fielen.

Sportdirektor Kainath: „Von der ersten bis zur letzten Minute zeigten wir immer wieder gute Spielzüge. Teilweise spielte der Gegner zwar gut mit, hatte aber kaum einen guten Abschluss bei Angriffen. Wir freuen uns nun auf das Derby beim GSC.“ 

BSV: Köhlmann, Linda, K. Rosinski, Fehlhaber, Mihajlovic, Müller, Kempke, D. Rosinski, Stach (79. Jornitz), Ramp (64. Licher), Pisarski (69. Streck)




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