Alt Sammit : Ihr Traum: eine Produktionsschule

Im Park ihres Heimat-Ortsteils Alt Sammit: Gerne sucht Anika Käding hier Entspannung.
Im Park ihres Heimat-Ortsteils Alt Sammit: Gerne sucht Anika Käding hier Entspannung.

Zehn Fragen an: Anika Käding – die gerne eine begnadete Rednerin wäre.

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13. Juni 2020, 05:00 Uhr

Seit jüngster Kindheit Krakowerin, fühlt sich Anika Käding insbesondere in Alt Sammit verwurzelt, wo sie Vorstandsmitglied des Vereins „Dorfgemeinschaft“ ist. Die dreifache Mutter und angehende Berufsschullehrerin hat im Luftkurort das Jugendparlament gegründet und leitet es, und sie arbeitet in der SPD-Fraktion der Stadt mit. Redakteur Eckhard Rosentreter stellte der 32-Jährigen unsere zehn Fragen zum Wochenende.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Anika Käding: Seit meiner Kindheit liebe ich die kleine Holzbrücke im Nebeltal zwischen Serrahn und Kuchelmiß.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe während meiner Jugend als Aushilfe im Van-der-Valk-Resort Linstow gejobbt und das verdiente Geld dann immer rasch in Klamotten, Bücher und CDs investiert.

Was würden Sie gerne können?
Ich beneide begnadete Rednerinnen. Ich würde gern mit Leichtigkeit und ohne Nervosität vor Gruppen sprechen können.

Was stört Sie an anderen?
Mich stören purer Egoismus und die Unfähigkeit zum empathischen Denken und Handeln.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Meine Helden sind Menschen, die sich gegen Unrecht auflehnen. Zum Beispiel im Gestern die Akteure der Weißen Rose, im Heute Demonstranten gegen Diskriminierung und Rassismus.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Meine schönste Erinnerung kommt ohne Hintergrundmusik aus. Aber vor Kurzem saß ich mit meinen jüngsten Töchtern im Auto und legte ein Album meiner Lieblingsband ein. Ich war schon auf Protest von den Mädels eingestellt – dann riefen sie beide bei „Long road to ruin“ von den Foo Fighters „Lauter!!“. Jetzt habe ich Hoffnung, was ihren Musikgeschmack in Zukunft angeht.

Wen würden Sie gern einmal treffen?
Ich bin ein großer Fan der deutschen Schauspielerin Martina Gedeck und würde mich echt gern mal mit ihr unterhalten.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Meine Mutti und ihr Lebensgefährte haben mir zum beendeten Studium eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff geschenkt. So kam ich nach St. Petersburg, einem langjährigen Traumziel. Die Reise war so erholsam und gleichzeitig eindrucksvoll, davon kann ich noch immer zehren.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Im Zuge meiner Masterarbeit setzte ich mich mit der Thematik „Produktionsschule“ tiefgehend auseinander und bin seitdem eine Anhängerin des Konzepts. Diese Schulen bieten benachteiligten Jugendlichen konkrete Chancen und Perspektiven. Ich träume davon, eine Produktionsschule irgendwann auch für den Bereich unseres Landkreises zu etablieren.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Tanja Krüger. Sie leitet die christliche Kinder- und Jugendarbeit im Bereich Krakow am See und wirkt dabei immer motiviert, gelassen und fröhlich.

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