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Barlachstiftung Güstrow : Idyllen und Katastrophen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bildhauer Wolfgang Friedrich im Ausstellungsforum in Güstrow.

Nachdem die Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow den Bildhauer Jo Jastram (1928-2011) mit einer Ausstellung ehrte, wendet sie sich erneut einem weiteren bedeutenden norddeutschen Künstler mit einer Präsentation, die am Sonnabend, 14. Oktober, um 15 Uhr im Ausstellungsforum-Graphikkabinett eröffnet wird, zu. Unter dem Titel „Idyllen und Katastrophen“ wird das Werk des in Rostock ansässigen Wolfgang Friedrich (geb. 1947) vorgestellt.

Die Ernst-Barlach-Stiftung hat nicht nur Bildhauerei der klassischen Moderne in ihrem Forschungs- und Ausstellungsprogramm, sondern widmet sich auch zeitgenössischen Strömungen figurativer Plastik, ganz besonders solchen, die in einer direkten oder indirekten Beziehung zum Werk Ernst Barlachs (1870-1938) stehen. Wolfgang Friedrichs Plastik führt, ebenso wie diejenige Barlachs, die kunstgeschichtliche Traditionslinie der Gewandfigur fort und er entwickelt explizite, von Barlach intendierte Formprinzipien in einer eigenständigen Formenwelt weiter. Es ist ein Glücksfall: Mit dem Blick auf die Plastik Friedrichs gewinnt Barlachs bildhauerisches Vermächtnis neue Lebendigkeit wie Aktualität in Gegenwart und Zukunft. Das Werk Friedrichs im Pendant zu Barlach zu präsentieren, würdigt die Leistungen dieser Künstler in hervorragender Weise.

Zur Ausstellung erscheint ein farbiger, reich illustrierter Bildband „Idyllen und Katastrophen – Aus dem Werk des Bildhauers Wolfgang Friedrich“, herausgegeben von Inge Tessenow.

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