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Imposante Sportanlage für Vereins- und Schulsport : Ideale Bedingungen für den Sport

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Seit dem 21. Mai wird eine Menge Erde bewegt. Die bereits weit fortgeschrittenen Bauarbeiten der neuen Sportanlage für den Luftkurort sind in vollem Gange - die Dimension des Ganzen versetzt in Staunen.

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Krakow Am See | Die Planierraupe hat ihren Dienst vorläufig getan, schon liegt Schotter für den nächsten Schritt bereit und kann auf dem riesigen Platz hinter der Turnhalle in Krakow am See verteilt werden. Die bereits weit fortgeschrittenen Bauarbeiten der neuen Sportanlage für den Luftkurort sind in vollem Gange - die Dimension des Ganzen versetzt in Staunen.

Seit dem 21. Mai wird eine Menge Erde bewegt, um den Sportvereinen der Stadt und der Schule ideale Bedingungen für alle Sportarten zu liefern. Als Bauherr tritt die Stadt Krakow am See auf, geplant wurde das Projekt vom Ingenieurbüro Kulta aus Güstrow. "Die bauausführende Rostocker Firma ist vor allem witterungsbedingt etwas in Verzögerung geraten", erläutert Erhard König, zuständig für Bauinvestitionen im Amt Krakow am See. Dennoch steht der 3. Oktober weiterhin als Termin für die Fertigstellung. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,45 Millionen Euro. Städtebaufördermittel, Sportförderung und Kofinanzierungsmittel des Schweriner Innenministeriums wurden zur Realisierung des Bauvorhabens eingeworben.

Lang verfolgtes Ziel jetzt endlich umgesetzt

Dass der Plan, eine neue Sportanlage zu errichten, schon seit vielen Jahren verfolgt wurde, verrät Wolfgang Geistert. Der Bürgermeister der Stadt Krakow am See war nach der langen Zeit der ergebnislosen Bemühungen um die Sportförderung des Bundes deshalb umso überraschter, als vergangenes Jahr schließlich die Zusage erteilt wurde. So entsteht nun ein Kleinspielfeld für Handball, Volleyball, Tennis und Basketball vor einer modernen Kugelstoßanlage. "Die Schüler werden sich auch an die neue 100-Meter-Laufbahn wohl erst mal gewöhnen müssen", sagt Wolfgang Geistert, der die alte, kürzere 60-Meter-Bahn noch in Erinnerung hat. Eine Weitsprunganlage und ein Fußballfeld komplettieren den durch einen Wall gesäumten Sportplatz. Zwei Treppen, eine ist bereits fertig gestellt, und eine barrierefreie Rampe sorgen für die Begehung. Für künftige Zuschauer werden Sitzreihen errichtet.

Das in der Kleinstadt kursierende Gerücht, der Sportplatz am Jörnberg müsse nun aufgrund der neuen Anlage weichen, dementiert Wolfgang Geistert scharf. "Solange der FSV Krakow am See existiert und Punktspiele auf dem Platz am Jörnberg stattfinden, solange bleibt auch die ,Jörnbergarena’ bestehen", versichert Krakows Bürgermeister. Die neue Sportanlage solle man als "Schlechtwetter-Variante" für Punktspiele im nassen Frühjahr oder Herbst verstehen - denn der entstehende Kunstrasenplatz vertrage doch etwas mehr Belastungen als ein Naturrasen.

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