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20 Fragen : „Ich genieße ganz gern ruhige Momente“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Diana Sosna leitet in Krakow am See die integrative Kita „Kleine Raben“- heute beantwortet sie die 20 Fragen zum Wochenende.

von
erstellt am 12.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Diana Sosna (42) leitet seit sieben Jahren die integrative Kindertagesstätte „Kleine Raben“ in Krakow am See. Die staatlich anerkannte Erzieherin ist in Teterow aufgewachsen und arbeitete nach der Ausbildung beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland (CJD Waren/Müritz). Fünf Jahre lebte die Mutter einer Tochter in Baden-Württemberg. Das Heimweh zog sie 2002 zurück nach Teterow. Wieder arbeitete sie beim CJD Waren/Müritz.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Sosna: Ich bin am liebsten zu Hause. Hier kann ich entspannen bei einem guten Buch und der Anwesenheit meiner Familie.

Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Ich würde versuchen, gemeinsam mit allen relevanten Akteuren interessante Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen, um ihnen Wege und Mittel aufzuzeigen, mit ihrer Freizeit und mit ihren eventuell noch verborgenen Talenten Gutes zu schaffen und natürlich, um später in Mecklenburg-Vorpommern zu bleiben.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Meine Familie würde jetzt sagen, in der Kindertagesstätte. Das stimmt sicherlich auch. Die Einrichtung und mein Job sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin meiner Familie sehr dankbar, dass sie das mitträgt und mich in dem was ich tue bestärkt. Aber natürlich gibt es auch Zeiten, in denen ich mich selbst zurücknehmen muss und meine Familie mich auch stoppt.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Kind habe ich Kastanien und Eicheln für die Jäger und Förster in der Umgebung gesammelt. Das war zwar ziemlich mühselig, aber wir haben dafür schon ein wenig Geld bekommen.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das kann ich nicht mehr so genau sagen. Wahrscheinlich für Süßigkeiten aus dem Konsum.

Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern mehr Dinge auf einmal, – am besten zugleich – erledigen können. Oft ist es im Alltag einfach die Zeit, die einem immer irgendwie durch die Finger rinnt und man hat ganz oft am Ende des Tages nicht alles geschafft, was man sich vorgenommen hat. Außerdem möchte ich sehr gern Gitarre spielen können. In der Ausbildung war das zwar ein Bestandteil des Musikunterrichtes, leider habe ich es tatsächlich verlernt.

Was stört Sie an anderen?
Unzuverlässigkeit, Unpünktlichkeit, Unehrlichkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Bei einem Treffen mit Freunden in herzlicher Atmosphäre.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Keine Ahnung. Ich behaupte mal ganz selbstbewusst, dass ich alle Sachen mit Verstand und Weitblick, auch in Bezug auf meine Mitmenschen, mache.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Es gibt schon einige Menschen, die ich für das bewundere, was sie in ihrem Leben erreicht haben. Einen ganz persönlichen Helden gibt es für mich nicht. Es ist schön, umgeben von Menschen zu sein, die Richtiges im Leben tun und mit Herz und Verstand dafür stehen.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich habe gerade die Jahrhundert-Trilogie von Ken Follet gelesen – sehr spannend, sehr emotional und sehr persönliche Einblicke in Bezug auf die Hauptakteure dieser Trilogie. Kann ich nur empfehlen

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Eine spezielle Fernsehsendung gibt es nicht. Mich begeistern gut recherchierte Reportagen. Und jetzt in der Sommerzeit ist für mich nicht die Zeit für fernsehen, sondern die Zeit, vielleicht mit einem guten Gläschen Wein gemeinsam mit der Familie und Freunden die Sonne und die milden Abende im Freien im Garten zu genießen.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder, noch. Ich genieße ganz gern ruhige Momente.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den einen oder anderen Politiker, um Hintergründe für so manche Entscheidungen hinterfragen und vielleicht verstehen zu können.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche sehr gern. Am liebsten gute Hausmannskost. Ich genieße aber auch die griechische, italienische oder auch chinesische Küche, dann aber am liebsten in einem Restaurant gemeinsam mit der Familie oder Freunden.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani. Dieses Lied ist eine gute Motivation für die vielen Dinge im Leben, die man bisher erreicht hat und stolz darauf sein kann und natürlich auch für die Dinge, die man noch erreichen möchte.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das schönste Geschenk habe in jüngerer Vergangenheit von einem mir lieben Menschen bekommen.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gern nach Irland reisen. Das Land fasziniert mich allein schon landschaftlich.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
Ich hoffe, dass ich als Rentnerin noch ziemlich gesund bin und freue mich darauf, mir meine freie Zeit ganz nach meinen Wünschen einzurichten. Ich werde viel lesen und mich wahrscheinlich um meine Enkelkinder kümmern.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Ehrenamtlichen, in Sport- und Freizeitvereinen tätigen Menschen. Ich finde die Arbeit sehr wertvoll, sie bieten Kindern und Jugendlichen Zeit und Raum, ihre Talente auszuschöpfen, etwas zu schaffen, Spaß zu haben und sich auszupowern.
 

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