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SVZ-Wochenend-Interview : „Ich bin traumlos glücklich“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Bernd Tolander / Der 53-Jährige ist seit 2005 zweiter Geschäftsführer der Integra Güstrow GmbH

Der Name Bernd Tolander ist mit den CAP-Märkten in Güstrow eng verbunden. 1962 in Neuruppin geboren, kam er 1990 aus beruflichen Gründen nach Mecklenburg. Seit 1994 arbeite Tolander bei der Diakonie Güstrow und ist seit 2005 zweiter Geschäftsführer der Integra Güstrow GmbH, ein Tochterunternehmen der Diakonie Güstrow. Die Integra Güstrow betreibt in Güstrow, Rostock und Neubrandenburg CAP-Märkte und in Güstrow und Rostock jeweils einen Drogeriemarkt, um Arbeitsplätze für Menschen mit Handicaps auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Bernd Tolander ist geschieden, hat zwei erwachsene Söhne und lebt in Lüssow.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Zur Zeit auf meinem Schaukelstuhl vor unserem Kaminofen.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich wohne in Lüssow und arbeite in Güstrow, in beiden Orten bin ich zufrieden und sehe nichts, was ich sofort ändern würde.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Bei der Arbeit.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe als Kind auf der Straße Osterglocken verkauft.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das weiß ich nicht mehr, bestimmt für etwas zu essen.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern ein Musikinstrument spielen können.
Was stört Sie an anderen?
Wenn Leute nur rumreden, aber nichts dahinter ist.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meine eigene Dummheit. Es geht mir immer wieder so, dass ich auch über mich selbst gut lachen kann.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe mich zu diesem Interview bereit erklärt...
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Da bin ich hin und her gerissen zwischen Nelson Mandela, der nach drei Jahrzehnten Gefängnis seinen Gegnern die Hand ausstrecken konnte, und Michail Gorbatschow, der durch sein neues Denken sehr viel für die Abrüstung und die Auflösung des „Ostblocks“ getan hat.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Veganize Your Life“ von Rüdiger Dahlke, ein Plädoyer für ein veganes Leben.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die gibt es nicht.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Dann schon eher beim Fußballspiel.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den Dalai Lama, mit ihm würde ich gern ein paar Wochen in seinem Kloster verbringen.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Weder noch. Gerade koche ich mit Freude und großem Genuss vegan.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da muss ich passen, ich höre gern Musik, aber merke mir die Titel nicht.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich bin nicht der „Schenke-Typ“, schon gar nicht zu Weihnachten und an Geburtstagen. Da muss man sich über Dinge freuen, die man nicht haben wollte oder verschenkt selber solche Sachen. Ich freue mich darüber, mit lieben Menschen Zeit zu verbringen.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich bin traumlos glücklich, aber wenn es mir in diesem Leben noch gelingt mit dem Fahrrad auf den Groß Glockner in Österreich zu fahren würde ich mich sehr freuen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Mit all dem, was ich jetzt auch gern mache: Fahrrad fahren, Yoga, lesen, wandern, reisen, im Garten arbeiten, tanzen, vielleicht auch noch ehrenamtlich etwas tun.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Mich würde interessieren, was ein Mensch, der aus seinem Heimatland geflohen ist und bei uns Schutz sucht, für Antworten gibt.


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