Polizeireport : Hund von Zug überfahren

Im Glauben, eine leblose Person auf den Gleisen bemerkt zu haben, wurde gestern Morgen gegen 6.50 Uhr die Polizei von einem Zugführer verständigt.

Im Glauben, eine leblose Person auf den Gleisen bemerkt zu haben, wurde gestern Morgen gegen 6.50 Uhr die Polizei von einem Zugführer verständigt. Dieser befuhr die Strecke Laage-Plaaz und befand sich auf Höhe des Bahnhofs Subzin-Liessow, als er einen grausigen Fund auf den Gleisen meldete. Daraufhin rückten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei aus, um nach der vermeintlich leblosen Person zu suchen. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Die Suche ergab jedoch nur, dass ein lebloser Hund auf den Gleisen lag. Die Hundeeigentümer kamen etwa zwei Stunden später, gegen 9.30 Uhr, zur Polizei und wollten ihren Hund als vermisst melden. Als ihnen die Beamten von ihrem Fund berichteten, brachen die Eigentümer in Tränen aus. Der Eigentümer besaß den Hund schon seit mehreren Jahren.

Scharfe Granate entdeckt



Beim Holzmachen in einem Waldstück bei Sabel hat gestern Vormittag ein Bürger eine 50 Zentimeter lange, stark verrostete Panzergranate gefunden. Der herbeigerufene Munitionsbergungsdienst stellte fest, dass die Munition zwar scharf ist, konnte sie aber dennoch abtransportieren. Der Sprengkörper stammt vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg. Er soll später unter sicheren Bedingungen gezündet werden.

Nach Flugeinlage Fahrerflucht



Am Sonntag ereignete sich vermutlich gegen 2.30 Uhr in Klueß ein Verkehrsunfall. Ein aus Richtung Teterow kommender VW „Golf“ preschte an der Einmündung B 103/B 104 ohne Geschwindigkeitsverlust geradeaus, prallte gegen den Bordstein und krachte nach einem etwa 17 Meter weiten Flug durch die Luft in einen Stapel von Baumstämmen. Dabei wurde der komplette Vorderwagen zerstört. Als die Polizei kam, behauptete eine Person am Tatort, den Unfall verursacht zu haben. Verschiedene Umstände sprachen jedoch dafür, dass jemand anderes den Unfall verursacht haben musste.

Bei den Ermittlungen ergab sich dann ein Anfangsverdacht gegen einen Bürger aus der Nähe von Grevesmühlen. Tatsächlich konnte die dortige örtliche Polizei den vermeintlichen Unfallverursacher im Grevesmühlener Krankenhaus finden, und dessen Verletzungen erhärteten den Tatverdacht. Der Mann hatte sich offenkundig, unter Alkoholeinfluss stehend, unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Deshalb wurden eine Blutprobenentnahme angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt.

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