Freiwillige Arbeit in Kinderheim : Horizont erweitern in Indien

„Ich freue mich darauf in dem halben Jahr meinen Horizont in Indien zu erweitern und eine neue Kultur kennenzulernen“, sagt Clara Nicolai.
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„Ich freue mich darauf in dem halben Jahr meinen Horizont in Indien zu erweitern und eine neue Kultur kennenzulernen“, sagt Clara Nicolai.

Die Güstrowerin Clara Nicolai absolviert ab September einen internationalen Freiwilligendienst in Indien und sucht noch Unterstützer.

svz.de von
23. Juni 2016, 21:00 Uhr

Wenn man an Indien denkt, kommen einem Saris, Bollywood-Filme und scharfe Gewürze in den Sinn. All dies und noch viel mehr Abenteuer erwartet die Güstrowerin Clara Nicolai ab September in Indien. „Ursprünglich wollte ich nach Afrika, aber meine Organisation ‚Die Europäische Baptisten Mission‘ hat mich nach einem Kennenlern-Wochenende für Indien ausgewählt. Nach kurzer Überlegung war mir klar, dass Indien auf jeden Fall eine Reise wert ist“, erzählt Clara.

Momentan leistet die 18-jährige Güstrowerin ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Ökohaus Rostock. „Das Ökohaus kümmert sich um die Entwicklung politischer Bildungsarbeit und hält Referate oder macht Projekttage an Schulen über Migration, Kinderarbeit usw. Meine Aufgabe ist dabei, die Projekttage vor und nachzubereiten, mich um den Newsletter zu kümmern und einmal die Woche im Weltladen zu arbeiten“, berichtet Clara über ihre jetzigen Aufgaben.

Ab September soll nun aber ein neues Abenteuer für ein halbes Jahr starten. Der Verein „Hoffnung International“ entsendet sie für einen Freiwiligendienst nach Indien. Clara verschlägt es in das Dorf Gotlam, welches sich im Bundesstaat Andhra Pradesh an der Südostküste befindet. „Ich werde dort in einem Kinderheim arbeiten, welches die Organisation aufgebaut hat. Dort wird es meine Aufgabe sein, die Kinder zu betreuen, zu versorgen, etwas Englisch mit ihnen zu üben, die Freizeit zu gestalten und natürlich im Haushalt zu helfen. Also rundum die Entwicklung der Kinder zu unterstützen und den Betreuern zu helfen“ erzählt Clara. Sie erhofft sich in dem halben Jahr viele neue Erfahrungen zu sammeln und neue Herausforderungen zu meistern. „Vor allem möchte ich viele neue Bekanntschaften schließen, eine andere Kultur und Verhältnisse kennenlernen, mein Englisch etwas verbessern und die Landessprache Telugu ein wenig erlernen“, sagt Clara.

Da dieses Projekt nur zu 75 Prozent vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird, sollen die anderen 25 Prozent über einen spendenbasierten Eigenanteil eingenommen werden. Pro Monat soll eine Summe von 200 Euro aufgebracht werden. Unterstützung hierfür nimmt Clara gerne entgegen. Im Gegenzug möchte sie einen Internet-Blog während ihres Aufenthalts schreiben und die Menschen über ihre Tätigkeiten und Erlebnisse auf dem Laufenden halten. „Ich freue mich über jeden Betrag, man könnte z.B. das Geld des täglichen Coffee to go einen Monat lang in mein Projekt investieren“, schlägt Clara mit einem Schmunzeln vor.

Wer Clara unterstützen möchte kann sich hier melden: Clara.weltwaerts@ gmx.de. Oder wer ihr Vorhaben mitverfolgen möchte, kann alles in ihrem Blog ab September lesen einganzes- halbesjahrblog.wordpress.com.  



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