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Brunnen in Güstrow : Hoffnung für den „Kirsch-Brunnen“?

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower wünscht sich, dass einstiger Brunnen wiederbelebt wird / Erste Ideen dazu gibt es bereits

svz.de von
erstellt am 06.Mai.2015 | 06:00 Uhr

Das Güstrower Brunnenfest am Borwinbrunnen vergangenes Wochenende gab unserem Leser Hubert Dübner den Anstoß, einmal in der Bilderkiste zu kramen und nach dem Foto von einem weiteren Brunnen zu suchen, der einst in Güstrow stand: der Metallbrunnen auf dem Markt – im Volksmund „Kirsch-Brunnen“ genannt. Hieß doch der damalige Bürgermeister, der den Brunnen aufbauen ließ, Manfred Kirsch. „Der Brunnen wurde in den 1970er-Jahren von der damaligen PGH Metall aufgestellt“, erinnert sich Hubert Dübner. „Er war damals funktionell sehr anfällig und wurde oft von Rudolf Gröschel repariert und wieder zum Laufen gebracht.“ Am 6. April 1992 sei der Brunnen demontiert worden, so Hubert Dübner, der damals zufällig dabei war und Fotos schoss. Oft frage er sich, ob dieser Brunnen heute nicht wieder irgendwo in der Stadt seinen Platz finden könnte, sagt Dübner.

Und genau dies scheint gar nicht ausgeschlossen, wie SVZ von Hans-Peter Schröder, Leiter des Stadtbauhofes, erfuhr. Dort ist der Brunnen seit seiner Demontage gesichert untergebracht. „Es gibt bereits erste Ideen, ihn wieder aufzustellen“, weiß Schröder. Vorher müsse der Brunnen aber noch gesandstrahlt und sein Innenleben instand gesetzt werden.

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