zur Navigation springen

Däne Michelsen wird Speedway-U21-Europameister : Hochspannung in Güstrow

vom

Über 3000 Fans waren im Speedwaystadion der Barlachstadt begeistert von dem Sport, der ihnen von den Assen aus neun Nationen beim Finale der U21-Europameisterschaft geboten wurde.

svz.de von
erstellt am 25.Aug.2013 | 08:34 Uhr

Güstrow | Über 3000 Fans waren im Speedwaystadion der Barlachstadt begeistert von dem Sport, der ihnen von den Assen aus neun Nationen beim Finale der U21-Europameisterschaft geboten wurde. Obendrauf gab es nach den jederzeit spannenden 20 Läufen noch ein Stechen um den Titel. Nicht der lange Zeit als Sieger aussehende Lette Andrzej Lebedevs (13 Laufpunkte/+2 im Stechen) holte sich den Titel, sondern der sich ständig steigernde Mikkel Michelsen (13+3) aus Dänemark schloss als Sieger seines fünften Laufes zu Lebedevs auf und bezwang ihn dann von den Zuschauern bejubelt mit einem Start-Ziel-Erfolg im Stechen. Der Franzose David Belego (12) wuchs über sich hinaus und wurde als Dritter gefeiert. Im 20. Lauf verwies er den schon als Europameister erwarteten Lebedevs auf den zweiten Platz und machte so das Stechen erst erforderlich.

Das war nur einer von zahlreichen Läufen, der die Zuschauer begeisterte. Nicht nur Belego, auch sein Landsmann Dimitri Berge (8) auf dem achten Platz bewies, dass Frankreich als bisher erfolgreichere Langbahnnation auch im Speedway zu den Besten der Welt aufgeschlossen hat.

Die deutschen Starter enttäuschten nicht, traten sie doch als Amateure gegen überwiegend bereits als Profis gereifte Fahrer an. Valentin Grobauer aus Pfaffenhofen (7) sorgte gleich in seinem ersten Lauf mit einem Sieg für Stimmung und belegte letztlich den beachtlichen neunten Platz. Der Cloppenburger René Deddens (5) zeigte bei einem Start Nerven, als er ins Band fuhr. Er rangierte sich auf dem 13. Platz ein.

Der Däne Rasmus Jensen (8) erfüllte nicht die Erwartungen, denn nach seinem Sieg beim Güstrower Pfingstspeedway hatten man doch ein wenig mehr erwartet als den siebten Platz.

Der AC Landshut geht nun mit noch mehr Rückenwind in die Finalläufe zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft gegen das ST Wolfslake, denn er hat den U21-Europameister und den Vize unter Vertrag und natürlich den beim GP-Challenger überragenden Martin Smolinski.

Die Bahn war gut vorbereitet und lediglich ein Sturz des Schweden Fredrik Engmann (5) sorgte kurzzeitig für Aufregung, aber auch er konnte weiterfahren und wurde in der Endabrechnung 12.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen