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Güstrower Anzeiger

21. November 2017 | 20:30 Uhr

Güstrow : Hochburg der Fahrraddiebe

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neben der Kreisstadt Güstrow ein zweiter Schwerpunkt an der Ostseeküste

Zwar sank in Güstrow im vergangenen Jahr die Zahl der Fahrraddiebstähle von 171 (2012) auf 135, dennoch ist die Barlachstadt der Ort im Landkreis Rostock mit dem höchsten Risiko für Fahrraddiebstähle, macht die Polizeiinspektion Güstrow aufmerksam. Auch in diesem Jahr habe man bereits mehr als 50 Fahrraddiebstähle registriert.

Mit deutlichem Abstand folgen in der Statistik Kühlungsborn (52), Graal-Müritz (47) und das Amt Neubukow-Salzhaff (43). Die Strände entlang der Ostsee würde damit einen zweiten Schwerpunkt bei Fahrraddiebstählen bilden, betont Polizeisprecher Gert Frahm. An den Strandaufgängen seien die Räder oft über Stunden unbeaufsichtigt. Darüber hinaus mangele es an Möglichkeiten das Rad wirkungsvoll anzuschließen, benennt Frahm die Probleme. Anders sei dies in der Stadt. Hier würden Fahrräder oftmals auch aus unverschlossenen Kellerräumen gestohlen, betont der Polizeisprecher. Die Täter bräuchten dabei wohl wenig Angst haben, auf ihr Tun angesprochen zu werden. Die Ermittler, nicht als Polizeibeamte erkennbar, erlebten bei Prüfungen an Tatorten, dass sich Bewohner gar nicht dafür interessierten, wer sich da in ihrem Haus zu schaffen macht, erklärt Frahm.

Die Polizei rät deshalb darauf zu achten, dass Gemeinschaftsräume und Haustüren verschlossen sind. Fremde Personen in diesen Bereichen sollten ruhig angesprochen werden. Empfehlenswert sei weiterhin eine Codierung des Fahrrades . Eine Individualnummer ermögliche erst eine Zuordnung nach Verlust oder Diebstahl. Auch ein Foto des Rades kann dann hilfreich sein. Am Ostseestrand oder an Seen sollten Radler darauf achten, dass sie ihre Räder wirksam anschließen, also ein „standhaftes“ Schloss nutzen.

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