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Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 18:05 Uhr

Hineindenken in Leben junger Barockdichterin

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Opernale am Sonnabend in Lelkendorf mit „Ist Lieb ein Feuer“

Der Verein Opernale zur Förderung der Darstellenden Künste in Mecklenburg-Vorpommern gastiert am Sonnabend, dem 9. August, um 19 Uhr in der KfL-Halle in Lelkendorf mit „Ist Lieb ein Feuer“.

Das Programm der Opernale widmet sich Sibylla Schwarz, einer vergessenen Tochter der Stadt Greifswald im Dreißigjährigen Krieg, die langsam wiederentdeckt wurde. Sibylla Schwarz (1621-1638), die im Alter von zehn Jahren Gedichte zu schreiben beginnt, behandelt die Themen Eitelkeit, Vergänglichkeit, Freundschaft und Liebe sowie den Tod. Als sie im Alter von 17 Jahren an der Ruhr stirbt, nimmt sich ihr Förderer Samuel Gerlach in Danzig ihrer Gedichte an und veröffentlicht diese 1650 posthum unter dem Titel „Deutsche Poetische Gedichte“ in zwei Teilen.

2014 wurde für die Opernale erstmals ein Kompositionsstipendium vom Künstlerhaus Lukas (Ahrenshoop) an eine junge Komponistin (Doreen Rother) vergeben, die sich mit der Lyrik der Sibylla Schwarz in der Barockzeit kreativ auseinandersetzte.

„Ist Lieb ein Feuer“ ist der Versuch, ein Hineindenken und Einfühlen in das durchaus bewegende Leben der vergessenen jungen Barock-Dichterin zu ermöglichen.

Es spielen mit: Barbara Ehwald (Sopran), Lars Grünwoldt (Bariton), Rabea Lübbe (Schauspiel), Beate Bugenhagen/Thomas Friedländer (Zink), Matthias Schneider/Benjamin Saupe (Cembalo), Henriette Sehmsdorf (Konzeption und Inszenierung), Doreen Rother (Komposition), Tom Hornig (Bühne), Stefanie Gruber (Kostüme), Catrin Darr (Dramaturgie).

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