Schule an der Nebel Güstrow : Heute großes Schattenspiel mit zauberhaften Wesen

Puppenspielerin Cornelia Unrauh (3.v.l.) begleitete die Schüler bei ihrem Schattenspiel-Projekt.  Fotos: Sieglinde Seidel
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Puppenspielerin Cornelia Unrauh (3.v.l.) begleitete die Schüler bei ihrem Schattenspiel-Projekt. Fotos: Sieglinde Seidel

Das Projekt der Klasse 4a der Güstrower „Schule an der Nebel“ mit Puppenspielerin war ein großer Erfolg.

svz.de von
11. März 2016, 05:00 Uhr

Zauberhafte Wesen, eine Leinwand mit Lichtquelle steht bereit, Musik ertönt und jeder weiß genau, was er zu tun hat. Die Schüler der Klasse 4a der „Schule an der Nebel“ in Güstrow hatten in dieser Woche einen komplett anderen Stundenplan. Sie durften an einem Projekt mitarbeiten, das Lehrerin Kerstin Randt gemeinsam mit Puppenspielerin Cornelia Unrauh aus Dömitz organisiert hatte. Der Sonderpreis von 2000 Euro beim „Marktplatz Kultur und Schule in MV“ Ende vergangenen Jahres, den die beiden bekommen hatten (SVZ berichtete) bot dafür die Möglichkeit. So entwickelten sie zwei Tage lang Puppenfiguren, spielten die Szenen und werden heute das Eingeübte präsentieren. Eine öffentliche Aufführung beginnt um 15.30 Uhr in der Turnhalle der Schule.

Als Vorarbeit für dieses Projekt hatte Kerstin Randt mit ihren Schülern das Buch „Der kleine Wassermann“ von Otfried Preußler gelesen. „Danach haben wir uns überlegt, welche der Szenen wir daraus spielen können und wollen“, erzählt die Lehrerin. Das tat sie natürlich zuerst mit der Puppenspielerin aber auch mit den Kindern. In Gruppen wurden Figuren entwickelt bis schließlich die Geschichte stand. „Ein Tag im Leben des kleinen Wassermanns“, so nannten sie ihre Geschichte.

Die Idee des Inhalts kam Kerstin Randt mit der Namensgebung der Schule. An der Nebel liegend war es einfach ein Thema, das mit der Schule zu tun hat und was die Kinder ebenso fasziniert. Mit Cornelia Unrauh hatte sie schließlich genau die richtige Person für die Umsetzung gefunden. Denn die Puppenspielerin bot den Kindern ein Schattentheater an. „Das ist für die Kinder einfach und schnell umsetzbar“, erklärt sie. „Hier bewegen sich die Kinder in zwei Dimensionen, erzählen Geschichten und werden schließlich selbst ein Stück verzaubert.“ Auch Cornelia Unrauh ist begeistert: „Für mich ist es immer wieder toll, den Kindern zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln so zauberhafte Bilder herstellen kann.“

Kein Wunder, dass die Kinder mit Feuer und Flamme bei der Sache waren. Eifrig haben sie gestaltet, mit Cutter-Messern Pappe geschnitten und Stück für Stück ihre Geschichte entstehen lassen. Für Lehrerin Kerstin Randt wurde dabei wieder deutlich, wie wichtig so eine andere Arbeit mit Schülern ist. „Ich finde es immer wieder toll, wie die Kinder sich bei solch einem Projekt neu als Gruppe finden“, betont sie.

Die anderen Schüler der Grundschule an der Nebel in Güstrow sollen übrigens auch etwas von diesem Projekt haben. Sie bekommen in zwei Vorstellungen heute Vormittag das etwa halbstündige Ergebnis präsentiert. Die Aufführung am Nachmittag ist dann für Eltern und Gäste gedacht.

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