zur Navigation springen

Güstrow : Heute erneut Warnstreik beim Rettungdienst des DRK

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erneuter Warnstreik beim Rettungsdienst des DRK: Die GewerkschaftVerdi ruft die Beschäftigten dazu heute von 6 bis 18 Uhr auf.

Die Streikenden treffen sich um 10 Uhr vor dem Kreishaus in Güstrow und marschieren um 11.15 Uhr zur Kundgebung zum Borwinbrunnen. Dort, so kündigt Verdi an, werde Steffen Kühhirt (Landesfachbereichsleiter Gesundheitswesen, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) zum Tarifkonflikt Rettungsdienst beim DRK Kreisverband Güstrow Stellung beziehen und die weitere Schritte aufzeigen. Ziel des Warnstreikes sei die Aufnahme von Tarifverhandlungen.

Der DRK-Kreisverband verweigere weiterhin die Verhandlungen zu Notdiensten und zu Tarifgesprächen, heißt es weiter. Über eine einstweilige Verfügung hatte der Kreisverband ein Untersagen des Warnstreiks Anfang Juni erreicht (SVZ berichtete). „Die Verdi-Mitglieder fordern mit Hilfe der Gewerkschaft deshalb auch ihr Streikrecht ein“, betontVerdi-Fachbereichssekretärin Anett Golle.

Dem DRK-Kreisverband seien die Notdienste für die Zeit des Warnstreikes mitgeteilt worden. Für die Sicherheit der Bürger sei gesorgt, damit niemand durch die Warnstreikaktion zu Schaden kommt, unterstreicht Golle. Die im Notdienst eingesetzten Mitarbeiter würden nicht zum Warnstreik aufgerufen.

Der DRK-Kreisverband war Anfang der Woche in die Offensive gegangen und hatte erklärt, dass man sich keinen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes würde aufdrängen lassen (SVZ berichtete). „Wir sind kein öffentlicher Dienst“, betonte der DRK-Vorstandsvorsitzende Peter Struve. Viel mehr setze das DRK auf eine Lösung des Streites durch interne Regelungen und nicht durch Aktionen wie Warnstreiks. Wenn die Dienstleistungsgewerkschaft den Boden überspanne sieht Struve den gesamten Kreisverband mit rund 600 Mitarbeitern in Gefahr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen